22. Februar 2007

Cafe Sperlhof






Cafe Sperlhof (Kleine Pfarrgasse/Große Sperlgasse; 1020 Wien)

Besucht am 15.2.2007 (22:45h)
Tester: Maria, Lisi W., Rainer, Steve
Bestellt: 2 Almdudler, 2 Hülsen
Andere Gäste: 9

Im Zuge der Beisltour eine ziemlich wichtige Hülsen die hier bestellt wurde, da dem Besuch des Cafe Sperlhofs eine nennen wir’s einmal „Diskussionsrunde“ vorangegangen war, die sich als ziemlich anstrengend, gleichzeitig aber auch amüsant entpuppt hatte. Von außen merkt man dem Lokal seine Originalität aus einer vergangenen Dekade schon ei wenig an, einmal beschritten bewahrheitet sich diese und man erkennt die Parallele zu so manch besuchter Tropfsteinhöhle.

Warum? Bei einem guten Teil der Tische stehen Stapel von Gesellschaftsspielen, die bis auf eine Höhe von gut 1,9m ragen. Einmal Platz genommen bestand unsere Bestellung zu gleichen Teilen aus österreichischer Kräuterlimonade und österreichischem flüssigen Grundnahrungsmittel, jeweils am Tablett serviert. Ein Blick an die Wand erinnerte an die Anfänge der 90er Jahre (siehe Foto), und setzte so einen leichten Kontrast zum generellen 60er Stil des Lokals. Nicht abgelichtet wurde ein Bild der österreichischen Fussballerelf aus dem Jahre ’92, um einen Anstoß für einen Besuch zu geben. An der Eingangstüre übrigens stand auf einem Zettel der Hinweis für eine Büchertauchbörse, bei der die Leute ihre nicht mehr benötigten Bücher ins Lokal bringen, und bei Bedarf zum Nullkostentarif neue nehmen können. Netter Einfall - und es gab sogar Bücher zum Durchstöbern. Preislich kamen zahlten wir je 2,3€ für die beiden Almdudler (Glasflasche), 2,9€ für die beiden Flaschen WB. Nicht schwer vorstellbar, dass die Spiele wild durchgemischt waren und zeitlich, meines Laienwissens in diesem Bereich nach, teilweise um die 20 Jahre alt waren (Es gab ein „Turtles“-Spiel!!).

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

es gaebe auch tischtennis, billard und karambol... und im sommer plaetze im schanigarten

bernhard222 hat gesagt…

Das Café Sperlhof ist ohne Zweifel eines der nettesten und interessantesten Cafes in Wien. Die Spieltürme und die Go-Nachmittage sind für Spielfreudige eine wahre Bereicherung. Aber auch alle Freunde von Karambol, Billard und Tischtennis kommen gegen Gebühr auf ihre Kosten. Das Essen schmeckt recht gut, ich habe besonders die Semmeln und die Würstel als außerordentlich wohlschmeckend in Erinnerung. Auch die Getränke, stilgerecht auf einem Metalltablett serviert, sind gut. Preislich ist das Cafe leider ein wenig überteuert, aber leistbar.
Auch der Wirt Heinz Sommer, der das Cafe zu einer wahren Institution aufgebaut hatte, sollte hier Erwähnung finden.
Ich komme sicher nach dem Ende der Urlaubssperre am 19.08.07 gerne wieder und kann nur allen empfehlen, dieses nette Cafe ebenfalls zu besuchen!

Anonym hat gesagt…

Ja, ein sehr nettes Lokal, nur leider insbesondere im Winter ganz furchtbar verraucht. Nichtraucherzimmer gibt es keines, sodass man die Zeitpunkte seiner Besuche sorgfältig abstimmen muss, will man nicht allzu viel Rauch inhalieren.

bernhard222 AKA wackelpudding hat gesagt…

Da muß ich meinem Vorschreiber beipflichten, unglücklicherweise ist das Cafe im Winter leider extrem verraucht. Da geht dann schon manchmal die wirklich gemütliche und angenehme Atmosphäre drauf. Schade!
Ansonsten ist das Café, wie öfter erwähnt, sehr zu empfehlen!!

Anonym hat gesagt…

...eigentlich ises ja seit letztem sommer ein nichtraucherlokal....