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18. August 2010

Espresso Nuki

Steinbauergasse 1120 Wien

Besucht am 16.8.2010, 18:30
Bestellt: Bier
Tester: David II, Steve
Andere Gäste: 6

Nuki nicht mitm Nuky anno dazumal verwechseln. espresso-nuki_001
Das Erwähnenswerteste an diesem Lokal war wohl die Tatsache, dass man vom vorigen Lokal, dem Lauf der Meidlinger Haupt- und der Niederhofstraße gefolgt warm und kein Beisl gefunden hatte. Nicht, dass dieses Lokal einen vom Hocker gehaut hätte, waren hier der Höhepunkt zwei Fernseher bei einer Lokalgröße von ungefähr 20qm. Blickespresso-nuki_003 von der Längenfeldgasse bis zur Biederhofstraße.
Bierpreis: 2,6€ (Wieselburger aus der Flasche)

PS: Nachdem zwei Wochen zuvor die Alltagsgeschichte "Meidling -Niederhofstraße" im öffentlich rechtlichen Fernsehen zu sehen war, war der Spaziergang durch selbiges Grätzl 14 Jahre später schon ein wenig enttäuschend. Doch wie singen Mike  and the Mechanics: "Everybody gets a second chance". So auch die Republik Meidling, wenn auch an anderer Stelle beim nächsten Mal.

espresso-nuki_004

9. Dezember 2009

Cafe Timi

Rögergasse 1090 Wien

Besucht am 24.11.2009, 01:00h
Tester: Martin, Rixa, Steve
Bestellt: Bier, Cola
Andere Gäste: 4 

Eine Sportverletzungcafe-timi_001 und die darauffolgende Spitalsrally führte die Tester um ein Uhr in der Nacht nach einem Zwischenstopp ins Cafe Timi. Am  Flachbildfernseher liefen nicht jugendfreie Musikvideos, deren Text ob der visuellen Faktoren wohl kaum einen interessiert, etliche Werbetafeln für einen exotischen Energydrink cafe-timi_002zierten die Wände und kurz nachdem der Auslöser des Fotoapparats seine Aufgabe erledigt hatte, kam ein um seine Anonymität der Großstadt besorgter Gast auf uns zu und versicherte sich, ob sein Gesicht auf unserem Kupferstich eh nicht zu identifizieren sei. Wuzzler und Dartautomat vorhanden. Bierpreis nicht mehr abrufbar…tut leid.

5. Mai 2006

Cafe Girgir


Cafe Girgir (Erdbergstraße, 1030 Wien)

Besucht am 04.04.2006; 23:00h
Tester: Booker, Martin, Steve
Bestellt: 3 Seiterl
Andere Gäste: 5

Manchmal überrascht man sich selbst auch noch in unserem Alter. Beispiel? Richtig – dieses Lokal. Eigentliches Ziel war ein nahe gelegenes Beisl, welches geschlossen hatte und uns zu dieser Tat bewegte. Nachdem der im Abgang montierte und eine Erleuchtung von eben diesem hervorrufende Bewegungsmelder unseren Auskundschaftversuch über den Haufen warf, traten wir also ein. Es sei gleich hier verraten: drinnen durfte man nicht fotografieren, darum ein Versuch, dieses Etablissement nur mit Worten zu beschreiben: Gewölbe, mit schwarzem Schaumstoff zur Lärmisolation ausgekleidet, eine verspiegelte Disco-Ecke mit Disco-Kugel natürlich, darüber ein in der Wand verbauter Fernseher, garniert mit 6 Schwarzlichtröhren die jegliche weitere Beleuchtungskörper überflüssig machten. Musik: Sylver – Forever in Love (doppelt gespielt innerhalb von drei Liedern, was sogar Ö3 mit seiner „Nummer Eins der Charts wird rauf und runter gespielt“-Philosophie schlägt. Krügerl gabs keines, lediglich 0.33l Flascherln. So bestellten wir 3 Efes Pilsner und erfreuten uns an der Situation, die wir uns da eingebrockt hatten. 2,7 war ein fairer Preis, hatten wir doch mit zumindest dem Doppelten gerechnet, vor allem wenn man die weiteren Getränkepreise auf der Karte begutachtete. Ganze Flaschen Hochprozentigen zu bestellen schien hier usus zu sein. Nachdem wir die Schüssel Chips am Tisch gelehrt hatten, denn noch immer plagte uns der Hunger ein wenig, zahlten und verließen wir das Girgir.

Epilog:

Da es mittlerweile beinahe Mitternacht warund (warmes) Essen zu solch einer Stunde nicht selbstverständlich ist, gingen wir auf Nummer sicher, suchten das Fort Knox auf, aßen einen Fort Knox Toast und kehrten zur einzig wahren Maßeinheit für Bier, dem Krügerl, zurück.