2. Februar 2006

Susi's Eck



Susi’s Eck (Ungargasse/Neulinggasse)
Besucht am 01.02.2006
Tester: Benji, Steve
Bestellt: 2 Krügerl
Andere Gäste: 5
Atmosphäre: Ecklokal, das wohl atmosphärisch (keine Ahnung, ob’s dieses Wort wirklich gibt) betrachtet, von seiner Kundschaft abhängt.
Schon lange auf der „noch zu besuchen“-Liste der Beisltour stehend, war es am ersten Feber soweit: Die Bastion „Susi’s Eck“ würde fallen. Und so war es auch. Fernsehen mit Kampfsport, beschwipste Gäste, die vom Hocker fallen (kein Scherz) – Herz, was willst du mehr - richtig – „2 Krügerl bitte“ lauteten die drei magische Worte. Die Kellnerin konterte sogleich mit einem Lied des Lieblings unserer Großmütter, allen wohlbekannt aus der Serie „Ein Schloß am Wörthersee“: Nicht Otto Retzer, sondern Gerhard Höllerich, unsereins besser bekannt als Roy Black. Letztendlich war es ein ganzes Album. Toast hätte im Übrigen auch gegeben, nur war unser Hunger an jenem Abend bereits gestillt. Ob der Tatsache den letzten O-Wagen zu erwischen, mussten wir schon beinahe zu schnell wieder gehen. Der unangenehme Teil an letzterem fiel mit 2,7 Euro je Krügerl passabel aus.

Cafe malipop







Cafe malipop (Ungargasse/Beatrixgasse, 1030 Wien)

Besucht am: 01.02.2006

Tester: Martin, Benji, Steve

Bestellt: 2 Krügerl (Zwickl), 1 Radler, 1 Käse- und ein Schinken-Käse-Toast

Andere Gäste: 4

Atmosphäre: Außen weiß, innen schwarz; Die Tatsache vor Augen haltend, dass man sich im 21en Jahrhundert befindet, eine große Schallplattensammlung, die allerdings zum Zeitpunkt unseres Besuches nicht in Verwendung war.

Klein, aber fein muß man eingestehen. Das Lokal besteht aus wenigen Tischen (wahrscheinlich hätten mehr Leute stehend an der Budel Platz, als summiert an allen Tischen, aber darum geht es nicht). Die von Plakaten geschmückte Wand erfreute das Auge, genauso wie die im Fenster platzierte Pace-Fahne. Ebenso ist eine Vinyluhr, welche, genauso wie die unter ihr hängende (Bahnhofsuhr-)Uhr auf die Uhrzeit 10h eingestellt ist. Ein Hinweisschild für härtere Nächte wurde auch montiert: 2cl Absinth für 2,2 Euro. Zu letzterem am Abend unseres Besuches zu greifen, war jedoch nicht notwendig, gab es doch Toast auf der Speisekarte. Das Preis-Leistung-Verhältnis stellte sich letzten Endes als fair heraus. Im ersten Moment waren wir erfreut über den Preis: 2,3 Euro (2 Euro g’rad’aus ohen Schinken bzw. Käse). Kurze Entäuschung machte sich im Moment, als uns die Teller vorgesetzt wurden bemerkbar, da er nur mit den kleinen Weißbrotscheiben gemacht worden war. ABER er war mit Butter bestrichen, somit waren wohl beide Seiten glücklich. (Benji hat ca. 35 Sekunden für den seinigen Toast gebraucht). Bier und Radler kosteten je 2,4 Euro, wobei ich hier jetzt nicht. ganz sicher bin.

Schwarzes Cafe




Schwarzes Cafe (Bechardgasse 23, 1030 Wien )
Besucht am: 01.02.2006
Tester: Martin, Felix, Carlo, Benji, Steve, 1 Paar Frankfurter, 1 Schwarzbrottoast; Würstel mit Saft
Bestellt: 2 Krügerl, 2 Radler, 1 Dunkles
Andere Gäste: 15(+)
Atmosphäre: Eindeutig auf Rot aufbauende (nicht auf die Farbe Bezug nehmend) Dekoration; Dunkel gehaltene Einrichtung;
Am Anfang des Marxerviertel gelegenes Lokal, nicht unweit der mittlerweile abgetragenen Sofiensäale. Neben den heimischen Biersorten führt das Schwarze Cafe außerdem Budweiser und Altbrünner. Der Preis für’s Krügerl betrug 2,8, der für’n Radler 2,85 und der für’s Dunkle 3,1. Die Verköstigung war preislich mit 3 Euro fürs paar Frankfurter, 4,5 Euro für die Würstel mit Saft sowie 3,9 Euro für den Schwarzbrottoast (mit Zwiebel) in Ordnung. Das Schwarze Cafe, so muß man sagen, punktet vor allem mit seiner Atmosphäre: Einige Lichtschläuche (natürlich rot), viele Plakate die sich inhaltlich mit politischen Alltagsthemen beschäftigen, beschäftigen das Auge für einige Zeit – zumindest beim ersten Besuch. Die Musikalische Untermalung reichte von Coverversionen von „Born to Be Wild“ bis hin zu Heavy Metal Nummern. Alles in allem einen Besuch wert.

Raven's Pub




Raven’s Pub (Rabengasse, 1030 Wien)
Besucht am: 31.01.2006
Tester: Uschi, Lothar, Martin, Steve
Bestellt: 2 Krügerl, 1 Seiterl (??), 1 Lutscher (??)
Andere Gäste: 5(+)
Atmosphäre: Von außen erweckt es den Eindruck eines kleinen Heisl (Wo’s eng is’, wachst ma zam), doch es kann mit einem zweiten Raum punkten.
Gut gesättigt vom „Fort Knox“ kommend, betreten die oben genannten Akteure das Raven’ Pub. Zu der getätigten Bestellung muß, so denke ich, nichts hinzugefügt werden. Die Stammkundschaft war leicht an den mitgeführten Hunden zu erkennen, die, während ihre Hüter- und innen, fleißig am Tresen sitzend und stehend kommunizierten, die restliche Kundschaft begutachteten. Letztendlich muß man sagen, dass der „Hauptraum“ für Gruppen, die aus mehr als 3 Personen bestehen, geeignet ist. Nichtsdestotrotz irgendwie urig. Der Preis fürn Lutscher mit 1,3 Euro war super, die Krügerln befanden sich mit 2,4 Euro im preislichen Mittelfeld des Dritten.

26. Januar 2006

Rudy's Pub

Petrusgasse/Baumgasse, 1030


Besucht am: 25.01.2006
Tester: Martin, Steve
Bestellt: 2 Krügerl
Andere Gäste: 0


Atmosphäre: Weinflaschenregale in einem Pub???
Von Emilia kommend, mußte es ein Lokal sein, dass in unmittelbare Nähe lag, da uns ob der Temparatur verbunden mit dem Wind, sehr schell kalt war. Darum - Rudy’s Pub. Mit Rudy hat der soweit ich mich entsinnen kann der dritte Pächter innnerhalb der letzten 2 Jahre in diese Raümlichkeiten eingemietet. Naheliegend die einrichtung des argentinischen bzw. italienischen Lokals zu übernehmen. Noch bevor wir das Loakl bereten konnten, stach uns der Hinweis auf diverse Aktionen, aufgehängt in einem Schaukasten ins Auge. Für Dienstage und Donnerstage: Zu jedem Bier ab Einbruch der Dunkelheit ein Korn gratis. Irgendwie war ich der Annahme, dass Donnerstag war (tatsächlich war’s Mittwoch), also nix wie rein und zwei Krügerl bestellt und an den ersten freien Tisch gesetzt - ach ja - es waren alle frei. Jedenfalls betörte uns Radio Arabella aus den Boxen, und das Personal, welches in gleicher Zahl wie die Gäste des Lokals anwesend war, beschäftigte sich mit dem Computer hinter dem Tresen. Der Dartautomat war leider nicht eingeschaltet, doch als echtes Erlebnis, sollte sich das stille Örtchen herausstellten: im Lokal nämlich war es richtig kalt, kam man jedoch auf den Locus, so wurde man von Temparaturen, die man sich sonst nur vorstellt wenn man die Bewohner der Raffaelo-insel, das Hauptprodukt ebendieser genüßlich verzehrend, im Fernsehen gezeigt bekommt.
Nach dem Zahlen (2,5 Euro je Krügerl) konnten wir den Kellner überreden uns den Korn zum Nullpreis auszuhändigen. Wahrscheinlich war er von unserer überzeugender Darstellung, dass heute Donnerstag sei so angetan, dass er ihn widerstadlos ausschenkte, oder, eher wahrscheinlich, es war ihm egal. Zwei Stamperl aus einer Dopplerflasche (!) Korn, würden ihn nicht in den Ruin treiben. Wie er geschmeckt hat? Das muß man selbst herausfinden, Adresse steht oben.

Künstlerhaus Cafe Emilia

Paulusgasse, 1030 Wien

Besucht am: 25.01.2006
Tester: Martin, Steve
Bestellt: 2 Radler
Andere Gäste: 6

Atmosphäre: Bilder sprechen mehr als Worte
Hier muss erwähnt werden, dass aus aufklärungstechnischer Sicht schon Tage zuvor dem Lokal auf den Zahn gefühlt wurde. Besonders ins Auge gestochen hat hier der Hinweis auf eine “Happy-Houer”. Erschöpft vom Fussball kam auf unsere Bestellung der Hinweis der Kellnerin, dass se nur Flaschenbier habe - uns egal. Noch bevor wir unsere Sitzplätze auf einem der drei Tische des vorderen (wahrscheinlich Haupt-)Raumes eingenommen hatten, standen die zwei Flaschen Puntigamerradler auch schon auf dem typischen runden Cafehaustisch. Der große Bruder mit doppeltem Durchmesser war leider schon von 2 Herren besetzt, die sich gerade auf ihre Schachpartie konzentrierten - mit Bier natürlich. Die Differenz der oben angeführten Kundschaft verweilte im hinteren Teil des Lokals, wo sie dem Dartspiel fröhnte.
Da somit alle unterhaltungstechnischen Möglichkeiten der Lokalität besetzt waren, mußten wir uns mit der Begutachtung der Einrichtung begnügen. Was war da - Backrohr zur Fertigung des drassen angeschriebenen Toasts (2,65 Euro), Cd-Player, Kalender des Typs, den man sonst nur in Mechanikerwerkstätten und auf Tankstellen zu bestaunen vermag und ein Mistelzweig, der über der Eingangstür hing.
Der Preis für unsere Getränke war mit je 2,4 Euro in Ordnung.

20. Januar 2006

Louisiana Blues Pub

Prinz Eugen Straße, 1040 Wien


Besucht am 19.01.2006
Tester: Lothar, Steve
Bestellt: 2 Krügerl
Andere Gäste: 3


Atmosphäre: Plakate, Bilder, abgesessene Sitzbank, dunkel gehaltene Einrichtung
Kein Bier vor vier. Es war ja auch zehn nach vier als wir die Krügerln bestellt haben. Sobald diese serviert waren durften wir einer äußerst interessanten Debatte an der die Kellnerin und zwei ihrer Gäste beteiligt waren, beiwohnen, die zum Thema hatte “Zählen die Werke von Modern Talking, Scooter und Schnappi” als Musik.” Zum Zuhören war’s recht witzig. Ansonsten ein Hund (vielleicht war’s auch eine Katze) der zwischen dem Gästeraum und der Küche hin- und herpendelte. Ansonsten irgendwie stimmig, da de facto jede Konversation sich letztendlich um Musik drehte, einziger Kritikpunkt war der stolze Preis von je 3,3 Euro je Krügerl.

11. Januar 2006

Billardcafe St.Marx

Schlachthausgasse, Ecke Landstraßer Hauptstraße 1030 Wien


Besucht am 10.01.2006
Tester: Martin, Steve
Bestellt: 1 Radler, 1 Krügerl
Andere Gäste: 0


Atmosphäre: Tolle Wanduhr, Coca Cola-Kühlschrank und natürlich Billard sowie Caramboltische
Im letzten Häuserblock des dritten Bezirks gelegen ein Billardlokal - Herz was willst du mehr?
Die Preise pro Stunde sind mit 6,6 Euro eher städtisch, jedoch wer unter der Woche nachmittags Zeit zu dieser Art des Einlochens Zeit und Lust hat, zahlt nur die Hälfte. Die Tatsache, dass wir die einzigen Gäste waren, lässt sich wohl auf die kurz nach unserem Erscheinen geplante Sperrstunde zurückführen.
Die Preise das Hopfen-Wasser-Malz (und Almdudlergemisch) waren für das letzte Eck des Dritten mit 3,15 Euro (Radler) und 2,9 Euro (Bier) recht hoch bemessen. Doch wer Billard spielen möchte und das Lokal ob seines äußeren Erscheinenungsbildes bisher gemieden hat, der sollte vielleicht doch einmal vorbeischauen.

Cafe Genau

Landstraßer Hauptstraße gegenüber Schimmelgasse 1030 Wien

Besucht am: 10.01.2006
Tester: Martin, Steve
Bestellt: 2 Radler, 1 Schinken-Käse Toast
Atmosphäre: Die Inneneinrichtung wurde zur Gänze vom Vorgängerlokal “Cafe Replay” übernommen, es handelt sich um Sitzecken mit Sitzbezügen der Farbe beige/weiss.
Andere Gäste: 7


Im Wohnpark Rennweg/Landstraßer Haupstraße gelegene Lokalität; auffällig war vor allem die Musik: Lieder, die wir längst totgeglaubt haben wurde scheinbar vom Zufallsgenerator unserem Trommelfell zugeführt: Zum Beispiel das Kindergartenlied “Im a big, big girl” von Emilia, sowie “Crying at the Discpteque” von wem auch immer um nur zwei zu nennen.
Erfreulich war die Tatsache, dass es einen Dartautomaten gibt, jedoch die Verkostung des Toasts trübte die Freude ein wenig, da er weit entfernt davon war, einen “Merkur-Geschmackstest” zu bestehen. Der Preis des lauwarmen Weissbrots betrug übrigens 2,6 Euro, die Radler kamen auf jeweils 2,5 Euro