


Besucht am: 22.3.2008
Tester: Martin, Steve
Bestellt: Krügerl
Andere Gäste: 8







Ein gutes halbes Jahr ist seit dem letzten Eintrag vergangen, mittlerweile klopft bei unseren Beisln die Fußballeuropameisterschaft an die Pforten, wahrscheinlich ein kleiner Grund dafür, warum man sich in die Brigittenau begab, in ein Lokal, dessen Name den glorreichen Zeiten der 80er ein Denkmal setzt. Wer kennt sie noch, die Krimiserie mit dem weißen Testarossa ? Miami Vice…Kult.
Das Interieur ließ uns noch später darüber Rätseln ob das Lokal wohl in den 80ern eröffnet wurde und sich seitdem gehalten hat, oder aber erst später als eine Art Zeitblase entstand. Das Gemälde, welches das Titelbild der Serie zeigt, stellt jedenfalls einen eindeutigen Hingucker dar. Die in weiß gehaltene Budel leistet ihren Beitrag dazu, während mit Musik von Cd die Kundschaft musikalisch unterhalten wird, also für heutige Verhältnisse eigentlich schon altmodisch.
Bier war lediglich aus Flaschen verfügbar, dafür aber schnell am Tisch und preisgünstig mit 2,5 €.





Besucht am:
Tester: noch immer recht viele
Bestellt: Bier
Andere Gäste: 2
Welch martialischer Name – Maximus – da hat sich wohl jemandem Ridley Scotts Filmwerk aus dem Jahre 2001 sehr imponiert… wahrscheinlich ebenso imposant muss es für beiden Kellnerinnen gewirkt haben, als 20 fröhliche Studenten ihr Lokal betraten, in dem Schwarzlicht und R’B den Ton angaben. Bier musste sich hier plötzlich mit Schnaps und Bacardi-Cola messen, doch nach zwei Rennen mit Start-Ziel Sieg würde es wohl dieses Remis verkraften können. Vielmehr gibt’s nicht zu berichten, abgesehen davon, dass die Beistour hier wohl einen Pyrrussieg, denn ins nächste, eigentlich letzte Beisl an jenem Abend schafften es nur mehr 3 Hans’ln.





Cafe Kases (1050 Wien)
Tester: noch immer recht viele
Bestellt: Bier
Andere Gäste: 10
Jüngste Erfahrungen hatten gezeigt, dass ein Radler wohl einen Kompromiss was den Alkohol, allerdings nicht unbedingt preislich betraf, darstellte. Daher war man im Cafe Kases, der zweiten Station an jenem Grindbeisltour durch Wien-Abend, so der Titel der Veranstaltung laut Pit, entweder Alkohol- oder aber Limonadenkonsument. Aufgrund der hohen Anzahl anderer Gäste hatte man lediglich für zwei Drittel der rund 20 verbliebenen Tester einen Sitzplatz ergattert, dafür aber wurde das Bier äußerst rasch herbeigebracht. Radiomusik erklang während einige schon überlegten, was die nächste Station sein könnte. Die Menschlichen Preise motivierten daraufhin alle für das vorgesehene letzte Beisl an jenem Abend.





Besucht am 18.5.2007
Tester: viele
Bestellt: Bier, Radler
Andere Gäste: 1
30 Beisltourer betreten an jenem Donnerstag Abend das Restaurant Forum – 30 Leute? Lediglich einer war lokal ansässig und hatte dieses Lokal als tauglich für diesen Zweck befunden, der Rest der Tester hatte sich im Zuge des Abendprogrammangebots des Pit (Planer-und –innen-treffens) hier eingefunden. Sichtlich überrascht der Wirt, der sein Entzücken später nicht mehr verbergen konnte und dieses Ereignis mit seinem Fotoapparat festhielt, doch zuerst alle Hände voll zu tun hatte die Anzahl an Gläsern, teilweise aus dem Keller, die notwendig war herbeizuholen. Negativ überrascht war man letzten Endes nur vom Preis des Radlers der mit 4,4 Euro schon äußerst deftig war. Darum Bier pur genießen, das ist billiger.
Cafe Anno
Besucht am 1.9.2007; 02:00h
Tester: Martin, Uschi, Steve
Bestellt: Bier, Weißer Spritzer
Andere Gäste: 3
Eines nachts, als man den Weg von einem Satdtbahnbogenlokal zurück in den Dritten zu Fuß angetreten hatte, stieß man auf das Cafe Anno, welches trotz der fortgeschrittenen Stunde seine Pforte noch geöffnet hatte. Nichts wie rein also, und 2 Krügerl und einen weißen Spritzer bestellt. Man betrachtet alte Filmplakate, den Dartautomaten, die Wasabi-Erdnußmaschine daneben und kauft sogar eine Handvoll dieser.
Preise...keine Ahnung mehr...unter 3 Euro jedenfalls. Fotos werden nachgereicht.




Villach – Wien....für den normalen Autofahrer ein klarer Fall für das Benutzen der Südautobahn. Doch ist man gewillt ein wenig vom Gas zu steigen und hie und da in die Vierte zu schalten so bietet sich das fahren entlang der Südbahn an, da man hier allerhand entdecken kann. Eine aufgelassene Tankstelle bei Unzmarkt zum Beispiel ist heute „Werners Stüberl“. Hier kann man sein Bier in Gesellschaft genussvoll trinken, oder aber dem Regionalfernsehen fröhnen, in dem zum Zeitpunkt unseres Besuchs das verlegen irgendwelcher Rohrleitungen in Endlosschleife präsentiert wurde. Prei des Biers: 2,7 Euro. Spielautomat vorhanden.










Gasthaus Hochmeister (Ungargasse/Juchgasse 1030 Wien)
Tester: Martin, Steve
Bestellt: Bier, Würstel mit Saft
Andere Gäste: 4
Das Gasthaus Hochmeister stellt wohl noch eine Bastion der alten Wiener Beisschule dar. Hier bekommt der Gast allerhand geboten, vom besten Schleichweg nach Mistelbach bis hin zur Aufklärung über die Entwicklung des Kalbsbeuschls als Essen des armen Mannes hin zur Delikatesse im Steirereck und Co. Als Bier floß Kaiser aus den Zapfhähnen des Wirts und Urkunden zeigen davon, dass dies schon seit einem Vierteljahrhundert so ist. Die Würstel mit Saft beinhalteten eine Portion kleines Gulasch und sättigte die beiden Tester ausgiebig. Dem nicht genug erhielten sie eine Kostprobe des Beuschls...was will man mehr. Preislich mit 2,7 Euro fürs Krügerl sowie 3,5 Euro für die Würstl sowie 2,8€ für Essigwurst und 7 fürs Pariser Schnitzel mit Saft sehr zu empfehlen.





