2. Mai 2006

Tunnel




Tunnel (Florianigasse 39, 1080 Wien)

Besucht am 30.4.2006; 12:00h
Tester: Sonja, Rainer, Steve
Bestellt: Krügerl, Toast, Spaghetti Carbonara, Asiateller, Schinken Käse Palas, Jugendgetränke
Andere Gäste: 20+

Hart an der Grenze in die Beisltour zu passen. Allerdings muß man sagen "In dubio pro reo", da ein gewisses Lokal im Ersten auch aufgenommen wurde.
Um zum Punkt zu kommen. Der achte Bezirk macht es dem hungrigen Menschen am Sonntag nicht gerade leicht. Am Weg zum Tunnel war jedes zweite Lokal geschlossen und so fiel die Wahl auf den "Tunnel", obwohl Teile der Tester in der Vergangenheit nicht die besten Erafhrungen mit diesem gesammelt hatten. Aber wie schon Mike & The Mechanics in ihrem Lied "Everybody gets a second chance" singen (Ich weiss, dass das ein Lied eher die Liebe zum Thema hat) entschloss man sich für einen weiteren Besuch. Von der Atmosphäre her kann das Lokal schon einiges: Viel Holz, recht viel Tageslicht und anfangs berieselte uns angenehme 0-8-15 Musik, die dann langsam ins jazzige überging. Die Getränke wurden innerhalb von fünf Minuten gebracht, was angeblich beinahe Rekordzeit bedeudete, mit dem Essen, abgesehen vom Toast der als Vorspeise herhalten musste, dauerte es schon etwas länger, was in der mittäglichen Rush Hour allerdings nicht so überraschen ist. Dafür kamen die verbleibenden Gerichte gleichzeitig und sieht man von der Tatsache ab, dass das Fleisch beim Asiateller etwas kalt war, so kann man sagen, dass alle Speisen gut waren.
An diesem Tag bildete der Asiateller das Tagesgericht (4 Euro), Nudelgerichte kosten 3,5 Euro, der Toast kam auf 2 und die Palas auf 3 Euronen. Preislich wohl kaum zu unterbieten. Auch die Getränke waren preilich der Gelbörse wohl gesonnen. Herauszuheben das Krügerl mit 2,3 Euro.

Cafe Bar Boki





Cafe Bar Boki (Feldgasse, 1080 Wien)

Besucht am 29.4.2006; 20:00h
Tester: Andreas, Steve
Bestellt: 4 Krügerl
Andere Gäste: 12

In einer Seitengasse der Alserstraße gelegen befindet sich das "Boki". Von außen punktete es bei uns wegen der Tatsache, dass es einen zweiten Stock besitzt, was bei einer von ungefähr 4 Metern doch etwas überrascht. Somit war im Moment des Betretens klar, wo wir uns einen Platz suchen würden. Die Krügerl waren schnell bestellt, der Toast eigentlich auch, nur kam die Kellnerin wenig später mit der Kunde zurück, dass sie keinen Käse mehr habe. Dafür bot uns aber gebührenden Ersatz: 2 Slibowitz - da kann man gar nicht ablehnen. Zu unserer Überraschung entdeckten wir einen Wuzzler und einen Fernseher (mit DVD-Player). Die sich in unserer Etage befindliche Box beschallte uns von der unten stehenden Musikanlage aus mit Schlagern und Oldies was auf "Radio Arabella" als gewähltem Sender hinweisen dürfte. Ab ca. 21:00h war ein großes Ansteigen der Gästezahl zu bermerken. Scheinbar am Weg ins Wochenende kehrten sie hier ein, um wenig später den richtigen Abend beginnen zu lassen.
Als wir beschlossen zu zahlen, mußten wir am unteren Fernseher vorbei, auf dem die Zusammenfassungen der aktuellen Bundesligarunde gezeigt wurden. Die Kosequenz war ein weiteres Krügerl und gemeinschaftliches Hoffen, dass Salzburg bei Tirol verloren hatte. Ach ja, der Preis fürs Krügerl betrug 2,6 Euro und der Toast wäre auf 2,7 Euro gekommen.

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Cafe Dialog





Cafe Dialog (Rennweg, 1030 Wien)

Besucht am 27.4.2006 16:30h
Tester: Konsti, Steve
Bestellt: 1 Radler, 1 Marillensaft
Andere Gäste: 2

Schon seit längerem war ein Vermerk auf der Klassikerliste diesem Lokal gewidmet. Trotz akuter Geldnot betrat man das Lokal und bezog an einem Fensterplatz die Stellung. Eigentlich stellen die Plätze direkt am Tresen die einzigen dar, auf welche die Tatsache im vorigen Satz nicht zutreffen würde. Die Bestellung lautete ob der noch bevorstehenden Aufgaben lediglich Radler und Pago Marille. Innerhalb einer Minute stand das Trinken auf dem Tisch und so konnten wir das Lokal begutachten. Besonders in Auge stachen ein Jägermeistergürtel für harte Nächte sowie die Bierflaschen über der Kaffeemaschine, die auf die große Auswahl des "Dialogs" schließen ließen. Ein Dartautomat und ein Fernseher dürften wohl zur Unterhaltung des Abends dienen. Der Marillensaft kam auf 2 Euro, das Bier-Limonadengemisch auf 3,7 (T)Euro. Keine Ahnung wodurch solch ein Preis gerechtfertigt sein könnte, da das Krügerl auf der aufgehängten Karte mit 2,6 Euro angeschrieben war.

26. April 2006

Tonis Taverne





Tonis Taverne (Marxergasse/Blattgasse)
Besucht am 25.4.2006; 22:30h
Tester: Eva, Alex, Steve
Bestellt: 2 Krügerl, 1 Kindergetränk
Andere Gäste: 3

In einem von der Beisltour noch etwas vernachlässigten Teil des Dritten, nämlich Marxergasse-Donaukanal, befindet sich Tonis Taverne, welche eigentlich rein vom äußeren her etwas zu gut für unseren Zweck schien. Im Inneren offenbaren sich dem Gast dann mehrere Räumlichkeiten, von denen die die Pudel enthaltende die gemütlichste schien und so nahmen wir ebendort Platz. Die Krügerln stellten den obligaten Teil der Bestellung dar, lediglich das kleine Obi g'spritzt erinnerte an so manche frühere Soda Zitron-Order. Sanft beschallt durch Oldies konnte man die in dunklem Holz gehaltene Einrichtung begutachten und sich über die Gespräche am Nachbartisch erquicken. 1,3 Euro kostete das Jugendgetränk, die Krügerln (sofern man den Gläsern Glauben schenken darf, handelte es sich um Gösser, was einem Tester ein "Das schmeckt mir aber sonst gar nicht!" entlockte) auf je 3 Euronen, was an dieser Adresse etwas für Erstaunen und Verwunderung sorgte, gleichzeitig aber einen Anstoß gab beim nächsten Mal tiefer in dieses Grätzl vorzudringen. Auf die Bestelluung eines Toasts wurde verzichtet.

Cafe Potala






Cafe Potala
Besucht am 25.4.2006; 01:00h
Tester: Andrea, Lisi, Martin, Jürgen, Steve
Bestellt: 2 Krügerl, Rest waren Jugendgetränke: Cola, Becks etc..
Andere Gäste: 2

Yeah Festl! - Wo? - Stadtbahnbögen! - Ok.
Das Festl war "super" - aber nach einer halben Stunde hat's dann auch wieder gereicht. Es verlangte nach einer Heldentat - ab ins Beisl. Ergo nix wie raus und ins nächstgelegene noch geöffnete Lokal. Das ursprünglich erhoffte Lokal, wir wollen jetzt nicht das Wort geplant verwenden, da man ansonsten das Argument bringen könnte, das Festl würde uns einfach ob der Tatsache nicht gefallen, da ein Haufen Wu-Tussis und männliche Nachahmer in rosa Leiberln die Veranstalter dazu bringen würden, die ursprüngliche gute Intention, das ganze als Veranstaltung mit Bollywoodmusik zu vollstrecken, über den Haufen zu werfen und zum DocLX Retortenrezept "Spielen wir einfach Britney und Agilera (weiss nicht wie man die schreibt, ist mir auch eigentlich egal, sie weiß auch nicht wie man meinen Namen schreibt) gemischt mit Village People" überzugehen, war geschlossen. Somit landeten wir gleich neben dem Auge, im Potala. Die Krügerln waren schnell bestellt, die Kellnerin teilte uns jedoch mit, dass es nichts mehr zu Essen gäbe - schade. Allerdings war die Speisenvielfalt etwas eingeengt mit der unglaublichen Speisenanzahl 4, dem gegenüber eine Getränkeauswahl die sich über 7 Achtel der Karte zog. Allerdings war ein Hinweis auf die "Monarchie Speisekarte", verfügbar täglich von 18 bis 21h, zu finden. Und die, muss man sagen, hatte es in sich. Von Standardgerichten mit Standardfleisch zu ausgefalleneren Sachen wie Tafelspitz erstreckte sich das Angebot bis hin zu mehreren Fischgerichten. Sollte man wohl einmal ausprobieren. Der Blickfang des Lokals lag jedoch wohl hinter einer großen Glasscheibe: Ein Biotop, welches von der Größe her mit dem von so manchem Schrebergartenbesitzer hätte mithalten können. Doch auch der von uns gewählte Raum war mit allerlei interessantem Mobiliar ausgestattet. Der nicht bestellbare Toast wäre übrigens auf 2,7 Euro gekommen, die Krügerln ebenfalls. Ausnahmefall Mittwoch, denn an diesem Tag Kostet die Halbe lediglich 2,2 und das Seiterl 1,7 Euro.

25. April 2006

Das Beisl ohne Namen




Das Beisl ohne Namen (Baumgasse, 1030 Wien)
Besucht am 23.4.2006
Tester: Martin, Steve
Bestellt: 2 Krügerl, eigentlich Hülsen
Andere Gäste: 8

Manchmal bedarf es etwas Glück, ein echtes Beisl ausfindig zu machen. So war dies zweifellos bei diesem Lokal der Fall. Mehr als 20 Jahre seines Lebens im Dritten verbracht haben, trug es sich an jenem Tage so zu, dass am Weg zum Derby das Beisl ohne Namen entdeck wurde. Somit war die nächste Station nach dem Harleking schon vorgegeben. Fast hätten wir es übersehen, doch die Lokalbesitzerin, schaute just in dem Moment, als wir das Lokal passierten, auf der Straße nach dem rechten. Durch die Fenster, derer es zwar 4 gibt wäre dies A ob der etwas verschmutzen Scheiben und B der etwas verschmutzen Vorhänge wohl nicht wirklich möglich gewesen. Also nix wie rein - das war das, wonach wir so lange gesucht hatten. Und es war gut: Düster, aber stilvoll. Der Hauptraum war mit FAK-Schals längst und kürzlich vergangener Saisonen geschmückt, zwei Fahnen ebendieses Vereins waren an die Decke geheftet. Darunter Spielsachen, von den so manche Autobahnraststätte nur zu träumen vermag. Flaschenbier? - Na sicher! Gläser dazu? - Nein, danke! Preis 2,4 Euro. Die musikalische Untermalung wurde zu einem Drittel von unserem Popsternchenabglanz Christina Stürmer beigesteuert, aber auch die restlichen Lieder wurden in deutscher Sprache vorgetragen und spätestens bei der Coverversion von Wolfgang Petrys "Wahnsinn" mußte mir ein "Hölle, Hölle, Hölle!" herausrutschen. Das Klo allein ist den Besuch schon wert, allerdings konnten wir keines für das weibliche Geschlecht ausfindig machen. Dieses wir wahrscheinlich vom Hinterraum, der dem fußballerischen Stadtrivalen gewidmet ist und sogar über einen Pooltisch verfügt, erreichbar sein.
Übrigens: Das mit dem "ohne Namen" ist kein Witz!
Gäbe es eine Wertung: 10 von 10 Punkten

Cafe Harleking










Cafe Harleking (1030 Wien)
Besucht am: 23.4.2006
Tester: Martin, Michi, Penki, Denis, Steve
Bestellt: 5 Krügerl, 1 Toast, 1 Würstel mit Saft
Andere Gäste: 9

Welch ein Tag: Der einzige Punkt auf der To do Liste lautete: Derby. Nichts einfacher als das. Nachdem der Stadtrivale spielerisch derzeit einfach äußerst schwach ist, was sicherlich an den Abgängen im Winter liegen mag, endete das Spiel mit einem der Leistung der Veilchen gebührenden Resultat. Wie auch immer, eine Lokalität mußte nachher natürlich herhalten, und so wurde dem Harleking diese Ehre an solch einem Tage zuteil. Noch teilweise in Fanmontur betraten wir das Lokal, verkündeten das Ergebnis und nahmen in der Grün-Weißen Ecke Platz. Schnell bestellten wir die Krügerln und zwei von uns verspührten den Drang, etwas zu essen - ergo Schinken-Käse-Toast und Sacherwürstl mit Saft. Beides schmeckte gut, preislich mit 2,7 Euro für den Toast und 4 Euro die WmS auch in Ordnung, allerdings sind 80 Cent für eine Semmel als Beilage irgenwie schon deftig. Über dieses kleine Makel tröstete sofort das kühle Krügerl Murauer hinweg, welches mit 2,8 Euro vielleicht auch so manchen Rapidler, welche hier nicht zugegen waren, über das aus seiner Sicht schlecht verlaufene Match hinwegtrösten hätte können.
Etwas fußballbezogene Rezension, aber ist mir egal - ich sage nur 3:1!!

20. April 2006

Espresso Wif





Espresso Wif (Landstraßer Hauptstraße/ Rochusmarkt)
Besucht am: 20.4.2006; 22:00h
Tester: Armin, Martin, Franz, Konsti, Steve
Bestellt: 4 Krügerl, 1 Obi g’spritzt klein, 3 Toasts
Andere Gäste: 4
FOTOS KOMMEN NOCH!!!
Ebenfalls ein Klassiker im Dritten: Das Espresso Wif, gegenüber vom Rochusmarkt gelegen. Zu den Lokalen gehörend, die tiefer (ja, räumlich gesehen!!) als breit sind vermag unerwarteterweise auch vom letzten Platz noch die Außenwelt erkennen. 2 reservierte Tische im vordereren Bereich des Lokals konnten wir nicht in Anspruch nehmen, so nahmen wir eben in der Mitte Platz, auch egal. Mit Spiegeln verschiedenster Designs an den Wänden kann man, egal wo man sitzen mag, ein Bild von sich selbst machen. Oder man bestellt schnell und erhält ein kühles Krügerl und lauscht während man darauf wartet der Schlager-CD, welche einen über die Stereoanlage beschallt, oder fröht dem Laster Fernsehen (Zum Zeitpunkt unseres Besuches lief gerade die Snooker-WM). Die gleichzeitige Bestellung von drei Toasts brachte die Kelnnerin an die Grenzen ihrer kochtechnischen Fähigkeiten, bemerkenswert jeoch, dass sie alle drei gleichzeitig servierte. Allerdings war der Toast für einen Tester zu trocken, für den zweiten war der Käse zu flüssig und der Dritte schwelgte in der Erinnerung an den Toast unlängst in der Gärtnergasse. Um 23h wurden wir ersucht die Zeche zu bezahlen. 2,8 Euro fürs Krügerl und 2,5 Euro für einen Toast waren fair bemessen.

Zum Goldenen Ochsen






Zum Goldenen Ochsen (Rennweg/Steingasse)

Besucht am 11.04.2006; 17h
Tester: Ayame, Steve
Bestellt: 3 Krügerl, 1 Schinken-Käse-Toast, 1 Spezialtoast
Andere Gäste: 8 – 15

Einen Klassiker der Beisln im Dritten stellt das Gasthaus „Zum Goldenen Ochsen“ dar. Mit durchwegs heller Räumlichkeit (das Lokal besteht aus einem einzigen großen Raum, allerdings liegt ein Teil auf einem erhöhten Plateau) kommt man in Konsumationsstimmung, was zur sofortigen Bestellung von Krügerl, einem Spezial- und einem Schinken-Käse-Toast führte. Unterschied zwischen den beiden – keiner. Geschmacklich und preislich in Ordnung, fiel vor allem die kleine Tube Ketchup auf, die inbegriffen war und ein wenig an Kaufmannsladenzeiten aus Kindergartentagen erinnerte. Die Gäste rundum kamen und gingen, einige kartelten, andere wiederum saßen allein an ihrem Tisch und grübelten wohl über dies und das.
Die Krügerl kamen auf je 2,8, die Toasts auf 2,6.