23. Oktober 2009

Gangl Wirt

Besucht am: 21.Oktober 2009
Tester: Sonja, Marcy, Steve
Bestellt: Putenschnitzerl, Fritattensuppe, Soda Himbeer, Melange, Krügerl
Andere Gäste: 22

Mit so manchem Gastronomiebetrieb des Alten AKH wurden, auch wenn hier nicht erwähnt, schongangl-wirt_0001 öfters nicht die Besten Erfahrungen gemacht und das Schicksal wollte es dann so, dass im benachbarten Betrieb kein Platz mehr frei war und man somit auf den Ganglwirt auswich. Von außen noch eine urige Atmosphäre mit den altmodischen grünen Gastgartentischen und Sesseln vermittelnd, wurde dieses Bild beim Betreten des Lokals jedoch schnell über den Haufen geworfen, irgendwie vermittelte es einem das Gefühl jener Gänsehaut, welches einem über den Rücken läuft, wenn man um halb elf vormittags auf der Piste an einer “Schihütte” mit mehrgangl-wirt_0003 Alkoholvorräten als Wasser mit grölenden Niederländern vorbeifährt, die sich darüber freuen, dass sie ihren 280€-Wochenskipass an diesem Tag wenigstens für eine Bergfahrt verwendet haben, während sie zu “Jürgen Drews singt Dieter Bohlens größte Hits” Jägermeister in sich hinein kippen.
Nun gut, zugegeben, ganz so schlimm war es auch nicht, aber so ähnlich. Man bestellte eine Frittatensuppe (3€) sowie ein Putenschnitzerl (8,9€), zum Trinken Biergangl-wirt_0004 und Soda Himbeer. Die Suppe schickten wir, da sie zu kalt war nochmals zurück, die hausgemachten Frittaten entschädigten allerdings für die zusätzliche Wartezeit. Während die Suppe dann fast fertig gegessen war, wurde einstweilen unser Kontingent an Tischservietten dafür aufgebraucht, das überflüssige Fett vom Schnitzerl abzutupfen. Wenigstens das Bier war in Ordnung (Weitra Bräu, 3,4€ das Krügerl). Melange 2,1€, kl. Soda Himbeer 1,5€
Nächstes Mal bei schönem Wetter und geeigneten Temperaturen im Gastgarten auf ein Bier.       

12. Oktober 2009

Aristo

Aristo (Sandgasse Grinzing 1190 Wien)

Besucht am 26.9.2009 aristo-k-001
Tester: Guggi, Steve
Bestellt: Krügerl, Spritzer, Aperolspritzer
Andere Gäste: wirklich viele

Aus Niederösterreich angekommen und legendäre und einstmals getestetearisto-k-002 Lokale wie das Cafe Al Bundy aus Gründen der nicht vorhandenen Autobahnvignette passiert habend führte uns der mittlerweile ein wenig fortgeschrittene Abend nach Grinzing. Zugegegeben, das ist nicht der optimalste  Ort um sich auf Beislsuche zu aristo-k-003begeben (außer man betrachtet ein Figl’s als ein Solches), doch dieses Lokal zeichnet sich für seine selbst aus Beislsicht besonderen Öffnungszeiten aus. Man kann sich unter der Woche ziemlich sicher sein noch nach Mitternacht ein Getränk  zu erhalten, zumeist auch noch nach ein Uhr nachts. An diesem Abend war das Lokal bis auf den letzten altmodischen Sitz voll, weswegen man auf den letzten freien Barhockern entlang der Budel Platz nahm und hier die Bestellungen tätigte, wobei jeder seiner Linie treu blieb, ergo Bier und Spritzer.  Musikalisch wurden zu einem Großteil die (seit geraumer Zeit bin ich mir nun sicher, dass sie sich wirklich als eigene Musikepoche etabliert haben) 90er geboten, was dem Musikgeschmack des sich Mitte, Ende der 20er befindenden Publikums wohl gefiel.  
Nun ja, etwas später fiel dann noch die Bestellung des Modegetränks dieser Sommersaison, dem Aperolspritzer…jeder weiterer Kommentar erübrigt sich hierbei. Preislich liegt das Lokal wohl im Grätzeldurchschnitt mit 3,5€ für das Krügerl.    

1. Oktober 2009

Cafe Servus

Cafe Servus (Hauptstraße Langenzersdorf, Nö)

Besucht am: 28.9.2009cafe-servus-le-m_0001
Tester: Guggi, Steve
Bestellt: Spritzer, Krügerl, Radler
Andere Gäste: 5

Man soll es nicht glauben, doch nach mehr als einem halben Jahr bildet dieser Eintrag eine cafe-servus-le-m_0006Rennaicance der besten, unabhängigsten und subjektivsten  Beisltestinternetbericht-erstattung….hoffentlich.
Zurück zum Thema.

Die vierte Halbzeit eines hochklassigen Frauenfußballspiels (die dritte fand, wenig überraschend, in der Kantine am Platz statt) brachte die zwei Tester in ein lokal gesehen ehemals und vielleicht noch immer berühmt berüchtigtes Lokal, das Cafe Servus, manchem wohl unter seiner alten Bezeichnung Cafe Schwarz bekannt.

Am, heute beinahe nicht mehr zu glauben, Röhrenfernseher zeigte der Teletext die Fusballergebnisse, der eingestellte Radiosender spielte eine Auswahl alter Lieder, so manches davon mit absolutem Seltenheitscharakter (“Das Lied hab’  ich noch nie im Radio gehört.”| Zugegeben, auf einem Kärntner Radiosender gibt es eine Sendung, die ausschließlich Lieder spielt, welche sonst nie im Radio zu genießen sind.)der Chef servierte das Murauer und den Spritzer unverzüglich. Bereits unmittelbar nach Eintreffen kam man mit dem Platzwart ins Gespräch und so sollte es auch bis zum Verlassen des Lokals bleiben.

Aus Gründen, die zur Bewahrung der Fahrtauglichkeit dienten, bestand die zweite Runde aus einem Radler und Spritzer, alles zusammen betrug die Rechnung 9,3€. Der Abend jedoch sollte hier noch nicht geendet haben.

11. Januar 2009

Habe

(Johann Nepomuk Vogl-Platz, 1180 Wien)


Besucht am 07.01.2009, 21:15h
Tester: Andreas, Booker, Steve
Bestellt: Krügerl, Radler, Toast, Schmalzbrot
Andere Gäste: 7



Der erste Beisltourbesuch des neuen Jahres brachte drei Herren in ein unscheinbar kleines Lokal, welches zugegebenermaßen schon zur Weihnachtszeit besucht worden war. Doch diesmal mit Fotoapparat ausgestattet würde es unter drei strengen Richtern bestehen müssen.

Gleich neben dem Stammtisch ergatterte man den, gemeinsam mit vorigem, einzigen Ecktisch und durfte zwischen Gösser und Wieselburger Bier aus der Flasche wählen, da die Lieferanten des Fassbiers aus dem 16en ihre Probleme mit den Feiertagen Anfang Jänner hatten, worüber so mancher, von den Hallenfußballergebnissen eines Wiener Vereins beim Stadthallenturnier schockierte, wohl gar nicht so traurig war. Wenig später servierte die äußerst freundliche Kellnerin die bestellte Toasts mit je 2 Arten Ketchup, welche schnell verzehrt waren, in der noch weihnachtlich, leicht kitschig, dekorierten Räumlichkeit, während die Musik mit allerlei bekannten Liedern, zweimal aus einem schmutzigen Tanzfilm stammend, aus dem Radio erklangen. Mit einem Gast kam man ins Gespräch und diverseste Themen besprechend, eben einem Beisl entsprechend, vergingen recht flott zwei Stunden, bevor man die Rechnung beglich (Die oben erwähnten Schmalzbrote waren eine in anderen Gastronomiesektoren wohl bezeichnete„Aufmerksamkeit der Küche“).

28. November 2008

Gasthaus zum Sieg



Besucht am 26.11.2008, 21:15h
Tester: Andreas, Armin, Booker, Felix, Martin, Steve
Bestellt: Krügerl, Toast, Würstel mit Saft
Andere Gäste:9

Unweit der U2-Station Taborstraße, befindet sich das Gasthaus zum Sieg, welches vor dem Testbesuch schon des öfteren erschöpften Sportlern Unterschlupf gewährte. Doch erst an diesem 26en November, exakt ein halbes Jahr war seit dem letzten Beistoureintrag vergangen, sollte es tatsächlich den gestrengen Blicken und Gaumen vorgeführt werden.

Jedoch, wie schon die Male zuvor, ließ das kleine Gasthaus, Anfang der 90er durfte es den Titel „Beisl des Jahres“ sein Eigen nennen, keine Zweifel aufkommen, dass diese Auszeichnung nicht von ungefähr gekommen war. Mit ausgezeichneten Würsteln mit Saft (echter Gulaschsaft, nicht Inzersdorfer) um 4,7 € (exklusive Gebäck) sowie genau richtig erwischem Schinken-Käse-Toast wurden Mägen gefüllt, und mit Zwettler Bier um 2,9€ das Krügerl, der Durst gestillt, während Panathinaikos über einen 1:0 Auswärtssieg bei Inter jubeln durfte, was wohl auf die Tatsache zurückzuführen war, dass Ivanschitz bei ersteren lediglich, bzw. Gott sei Dank, das die Ersatzbank wärmte. Unter der Woche gibt es ein täglich wechselndes Menü, hie und hie und da kann man des Abends Liveschrammelmusik fröhnen.

Alles zusammen ein Wirtshaus wia Z'haus.

2. Juni 2008

Bierwaage




Besucht am 26.5.2008; 00:30h
Tester: Robert, Steve
Bestellt: Krügerl

Unweit des Breitensees, dort oben, nahe der Bezirksgrenze zwischen 14e,15en, sowie 16en Bezirks, dort ist die Bierwaage. Ursprünglich als Bikertreff ins Leben gerufen bietet sie heute auch Nutzern der Öffis, sowie Vierrädriger Gefährte Unterschlupf, und weiß mit allerhand Biersorten aufzuwarten. Ein Wuzzler, ein Computer mit Internetzugang, eine Jukebox sowie Öffnungszeiten zumindest bis 2h nächtens bieten allerlei Unterhaltungsmöglichkeiten für den Gast. Lediglich der Bierpreis von 3,5€ erscheint ein klein wenig deftig.

Breitensee




Besucht am 25.5.2008; 21:00h
Tester: Robert, Steve
Bestellt: Krügerl, Breitenseer Toast

Erstmaliger Besuch der Beisltour im 14. Bezirk, unweit der U3-Station Kendlerstraße fand man sich eines schönen Sonntagabends ein, um eine Runde zu Schnapsen. Anfangs noch draussen Platz genommen habend, wurde es mit der Zeit doch ein wenig zu kühl und man verlagerte das Spiel nach Drinnen. Den zuvor bestellten Toast, Schwarzbrot mit Schinke, Paradeiser, pikant garniert und mit käse überbacken, wurde jedoch noch draußen im gemütlichen Gastgarten verzehrt. Wertung: sehr leiwand. Bekannt ist dieses Lokal des Weiteren für seine polnische Küche, dem Kebab-, China-, Pizza, sowie Sushidschungel Wiens somit eine echte Alternative bietend. Ein polnisches Bier stellt die lokale Spezialität dar, war jedoch zum Zeitpunkt unseres Besuchs gerade am kühl werden. Bierpreis Krügel 3,3, der Breitenseer Toast kam auf 4,2€, die er allemal wert war.

Breitensee

Besucht am 25.5.2008; 21:00h
Tester: Robert, Steve
Bestellt: Krügerl, Breitenseer Toast

Erstmaliger Besuch der Beisltour im 14. Bezirk, unweit der U3-Station Kendlerstraße fand man sich eines schönen Sonntagabends ein, um eine Runde zu Schnapsen. Anfangs noch draussen Platz genommen habend, wurde es mit der Zeit doch ein wenig zu kühl und man verlagerte das Spiel nach Drinnen. Den zuvor bestellten Toast, Schwarzbrot mit Schinke, Paradeiser, pikant garniert und mit käse überbacken, wurde jedoch noch draußen im gemütlichen Gastgarten verzehrt. Wertung: sehr leiwand. Bekannt ist dieses Lokal des Weiteren für seine polnische Küche, dem Kebab-, China-, Pizza, sowie Sushidschungel Wiens somit eine echte Alternative bietend. Ein polnisches Bier stellt die lokale Spezialität dar, war jedoch zum Zeitpunkt unseres Besuchs gerade am kühl werden. Bierpreis Krügel 3,3, der Breitenseer Toast kam auf 4,2€, die er allemal wert war.

2. April 2008

Fechterstüberl




Besucht am: 28.3.2008; 21:45
Tester: Martin, Steve
Andere Gäste: 1

Nach zuvor erwähntem Fussballspiel entschloss man sich noch spontan ein kleines Beisl im
neunten Bezirk zu besuchen. Ausgestatten mit einer Budel und drei Tischlein bietet das
Fechterstüberl wohl 9 Gäasten Möglichkeiten Platz zu nehmen. Leider waren wir etwas zu
spät dran einen Toast zu ergattern, da hier um 22h Sperrstunde war. So blieb es bei je
einem Krügerl (2,7 Euro) und der Tatsache, dass sich hier für das Auge allerhand Tolles
entlang der Wände entdecken ließ.