1. Oktober 2009

Cafe Servus

Cafe Servus (Hauptstraße Langenzersdorf, Nö)

Besucht am: 28.9.2009cafe-servus-le-m_0001
Tester: Guggi, Steve
Bestellt: Spritzer, Krügerl, Radler
Andere Gäste: 5

Man soll es nicht glauben, doch nach mehr als einem halben Jahr bildet dieser Eintrag eine cafe-servus-le-m_0006Rennaicance der besten, unabhängigsten und subjektivsten  Beisltestinternetbericht-erstattung….hoffentlich.
Zurück zum Thema.

Die vierte Halbzeit eines hochklassigen Frauenfußballspiels (die dritte fand, wenig überraschend, in der Kantine am Platz statt) brachte die zwei Tester in ein lokal gesehen ehemals und vielleicht noch immer berühmt berüchtigtes Lokal, das Cafe Servus, manchem wohl unter seiner alten Bezeichnung Cafe Schwarz bekannt.

Am, heute beinahe nicht mehr zu glauben, Röhrenfernseher zeigte der Teletext die Fusballergebnisse, der eingestellte Radiosender spielte eine Auswahl alter Lieder, so manches davon mit absolutem Seltenheitscharakter (“Das Lied hab’  ich noch nie im Radio gehört.”| Zugegeben, auf einem Kärntner Radiosender gibt es eine Sendung, die ausschließlich Lieder spielt, welche sonst nie im Radio zu genießen sind.)der Chef servierte das Murauer und den Spritzer unverzüglich. Bereits unmittelbar nach Eintreffen kam man mit dem Platzwart ins Gespräch und so sollte es auch bis zum Verlassen des Lokals bleiben.

Aus Gründen, die zur Bewahrung der Fahrtauglichkeit dienten, bestand die zweite Runde aus einem Radler und Spritzer, alles zusammen betrug die Rechnung 9,3€. Der Abend jedoch sollte hier noch nicht geendet haben.

11. Januar 2009

Habe

(Johann Nepomuk Vogl-Platz, 1180 Wien)


Besucht am 07.01.2009, 21:15h
Tester: Andreas, Booker, Steve
Bestellt: Krügerl, Radler, Toast, Schmalzbrot
Andere Gäste: 7



Der erste Beisltourbesuch des neuen Jahres brachte drei Herren in ein unscheinbar kleines Lokal, welches zugegebenermaßen schon zur Weihnachtszeit besucht worden war. Doch diesmal mit Fotoapparat ausgestattet würde es unter drei strengen Richtern bestehen müssen.

Gleich neben dem Stammtisch ergatterte man den, gemeinsam mit vorigem, einzigen Ecktisch und durfte zwischen Gösser und Wieselburger Bier aus der Flasche wählen, da die Lieferanten des Fassbiers aus dem 16en ihre Probleme mit den Feiertagen Anfang Jänner hatten, worüber so mancher, von den Hallenfußballergebnissen eines Wiener Vereins beim Stadthallenturnier schockierte, wohl gar nicht so traurig war. Wenig später servierte die äußerst freundliche Kellnerin die bestellte Toasts mit je 2 Arten Ketchup, welche schnell verzehrt waren, in der noch weihnachtlich, leicht kitschig, dekorierten Räumlichkeit, während die Musik mit allerlei bekannten Liedern, zweimal aus einem schmutzigen Tanzfilm stammend, aus dem Radio erklangen. Mit einem Gast kam man ins Gespräch und diverseste Themen besprechend, eben einem Beisl entsprechend, vergingen recht flott zwei Stunden, bevor man die Rechnung beglich (Die oben erwähnten Schmalzbrote waren eine in anderen Gastronomiesektoren wohl bezeichnete„Aufmerksamkeit der Küche“).

28. November 2008

Gasthaus zum Sieg



Besucht am 26.11.2008, 21:15h
Tester: Andreas, Armin, Booker, Felix, Martin, Steve
Bestellt: Krügerl, Toast, Würstel mit Saft
Andere Gäste:9

Unweit der U2-Station Taborstraße, befindet sich das Gasthaus zum Sieg, welches vor dem Testbesuch schon des öfteren erschöpften Sportlern Unterschlupf gewährte. Doch erst an diesem 26en November, exakt ein halbes Jahr war seit dem letzten Beistoureintrag vergangen, sollte es tatsächlich den gestrengen Blicken und Gaumen vorgeführt werden.

Jedoch, wie schon die Male zuvor, ließ das kleine Gasthaus, Anfang der 90er durfte es den Titel „Beisl des Jahres“ sein Eigen nennen, keine Zweifel aufkommen, dass diese Auszeichnung nicht von ungefähr gekommen war. Mit ausgezeichneten Würsteln mit Saft (echter Gulaschsaft, nicht Inzersdorfer) um 4,7 € (exklusive Gebäck) sowie genau richtig erwischem Schinken-Käse-Toast wurden Mägen gefüllt, und mit Zwettler Bier um 2,9€ das Krügerl, der Durst gestillt, während Panathinaikos über einen 1:0 Auswärtssieg bei Inter jubeln durfte, was wohl auf die Tatsache zurückzuführen war, dass Ivanschitz bei ersteren lediglich, bzw. Gott sei Dank, das die Ersatzbank wärmte. Unter der Woche gibt es ein täglich wechselndes Menü, hie und hie und da kann man des Abends Liveschrammelmusik fröhnen.

Alles zusammen ein Wirtshaus wia Z'haus.

2. Juni 2008

Bierwaage




Besucht am 26.5.2008; 00:30h
Tester: Robert, Steve
Bestellt: Krügerl

Unweit des Breitensees, dort oben, nahe der Bezirksgrenze zwischen 14e,15en, sowie 16en Bezirks, dort ist die Bierwaage. Ursprünglich als Bikertreff ins Leben gerufen bietet sie heute auch Nutzern der Öffis, sowie Vierrädriger Gefährte Unterschlupf, und weiß mit allerhand Biersorten aufzuwarten. Ein Wuzzler, ein Computer mit Internetzugang, eine Jukebox sowie Öffnungszeiten zumindest bis 2h nächtens bieten allerlei Unterhaltungsmöglichkeiten für den Gast. Lediglich der Bierpreis von 3,5€ erscheint ein klein wenig deftig.

Breitensee




Besucht am 25.5.2008; 21:00h
Tester: Robert, Steve
Bestellt: Krügerl, Breitenseer Toast

Erstmaliger Besuch der Beisltour im 14. Bezirk, unweit der U3-Station Kendlerstraße fand man sich eines schönen Sonntagabends ein, um eine Runde zu Schnapsen. Anfangs noch draussen Platz genommen habend, wurde es mit der Zeit doch ein wenig zu kühl und man verlagerte das Spiel nach Drinnen. Den zuvor bestellten Toast, Schwarzbrot mit Schinke, Paradeiser, pikant garniert und mit käse überbacken, wurde jedoch noch draußen im gemütlichen Gastgarten verzehrt. Wertung: sehr leiwand. Bekannt ist dieses Lokal des Weiteren für seine polnische Küche, dem Kebab-, China-, Pizza, sowie Sushidschungel Wiens somit eine echte Alternative bietend. Ein polnisches Bier stellt die lokale Spezialität dar, war jedoch zum Zeitpunkt unseres Besuchs gerade am kühl werden. Bierpreis Krügel 3,3, der Breitenseer Toast kam auf 4,2€, die er allemal wert war.

Breitensee

Besucht am 25.5.2008; 21:00h
Tester: Robert, Steve
Bestellt: Krügerl, Breitenseer Toast

Erstmaliger Besuch der Beisltour im 14. Bezirk, unweit der U3-Station Kendlerstraße fand man sich eines schönen Sonntagabends ein, um eine Runde zu Schnapsen. Anfangs noch draussen Platz genommen habend, wurde es mit der Zeit doch ein wenig zu kühl und man verlagerte das Spiel nach Drinnen. Den zuvor bestellten Toast, Schwarzbrot mit Schinke, Paradeiser, pikant garniert und mit käse überbacken, wurde jedoch noch draußen im gemütlichen Gastgarten verzehrt. Wertung: sehr leiwand. Bekannt ist dieses Lokal des Weiteren für seine polnische Küche, dem Kebab-, China-, Pizza, sowie Sushidschungel Wiens somit eine echte Alternative bietend. Ein polnisches Bier stellt die lokale Spezialität dar, war jedoch zum Zeitpunkt unseres Besuchs gerade am kühl werden. Bierpreis Krügel 3,3, der Breitenseer Toast kam auf 4,2€, die er allemal wert war.

2. April 2008

Fechterstüberl




Besucht am: 28.3.2008; 21:45
Tester: Martin, Steve
Andere Gäste: 1

Nach zuvor erwähntem Fussballspiel entschloss man sich noch spontan ein kleines Beisl im
neunten Bezirk zu besuchen. Ausgestatten mit einer Budel und drei Tischlein bietet das
Fechterstüberl wohl 9 Gäasten Möglichkeiten Platz zu nehmen. Leider waren wir etwas zu
spät dran einen Toast zu ergattern, da hier um 22h Sperrstunde war. So blieb es bei je
einem Krügerl (2,7 Euro) und der Tatsache, dass sich hier für das Auge allerhand Tolles
entlang der Wände entdecken ließ.

Kantine Hohe Warte




Besucht am: 28.3.2008; 19:00
Tester: Martin, Steve
Andere Gäste: 2-700

Ein Freitagabend, im Radio die Durchsage in einenhalb Sunden beginne ein Match auf der Hohen Warte, kurzes Überlegen und schon findet man sich genau diesen Zeitraum später auf der Tribüne jenes Stadions wieder, welches österreichs ältestem Fussbalverein als Heimstätte dient.
Natürlich musste man hier einen der zahlreichen gastronomischen Betriebe mit seinen Zapf- und Kochkünsten in Anspruch nehmen, darum unterbrach man bereits während der esten Halbzeit das enthusiastische Anfeuern um sich ein kühles Blondes sowie eine Currywurst zu holen. Das Bier war verständlicherweise in einem Plastikbecher zwischengelagert, die Currywurst wurde mittels Kupon, per Hand geschrieben, beim Bierverkäufer gekauft und zwei Meter weiter rechts dann beim Würstler übergeben. Kosten 2,7 das Bier.

Cafe Corny

Siebensterngasse 1070 Wien


Besucht am: 29.3.2008; 22:00
Tester: Martin, David, Steve
Andere Gäste: 1

Ein Lokal, welches 40 Jahre am Buckel hat, das ist schon etwas Besonderes auf der Beisltour, muss man doch eingestehen, dass so einige vor längerem getesteten Lokalitäten heute nicht mehr oder mit anderem Namen oder teilweise sogar an einem anderen Platz existieren.
Um vorher begonnenen Denkansatz fortzuführen, das Cafe Corny gehört zu jener Riege.

Drinnen scheint die zeit auch ein wenig stillzustehen, der früher durchaus übliche Vorhang hinter der Eingangstür stellt schon fast eine natürliche Hürde für Gäste unter 16 dar, da ziemlich schwer weg zu schieben.

Drei Bier waren schnell bestellt, genauso die Eigenschaften des Spezialtoast ("Da ist Käse und Schinken drin." Wow, einzigartig)erklärt, und die Tatsache, dass letzterer ein Tiefkühlfertigprodukt war. Während man die Verköstigung sehnlichst erwartete entdeckte man das Schnapsphänomen (siehe Foto) sowie eine Beislversion des Stock im Eisen, der allerdings nicht in Betrieb war, da der Hammer durch zu hartes Nageln seinen Geist aufgegeben hatte, für so manchen Mann wohl ein Horrorszenario. Bier 2,9 Euro, der Toast...vergessen...aber er war "spezial".