16. Januar 2007

Eurocafe






Eurocafe (Irgendwo im Elften)

Besucht am 15.1.2007; 21:45h
Tester: Martin, Steve
Bestellt: 2 Seiterln
Andere Gäste: 3

Luftlinie nur unweit von „Martin’s Beisl“ gelegen war uns das „Eurocafe“ erst wenige Tage zuvor, als wir „Sabine’s Ranch“ besuchten, aufgefallen. Die Tatsache, dass wir so schnell hier landen würden überraschte uns dann jedoch sogar selber. Es sei an dieser Stelle gesagt, dass das Eurocafe auf dem Gelände eines Autohändlers erbaut, bzw. aufgestellt wurde, was auch die Autoversicherungsplakate im Inneren erklärt. Einmal Platz genommen bestellten wir einmal etwas anderes als zwei Krügerl, nämlich zwei Seiterl, da das „Efes“ lediglich in diesen Mengen ausgegeben wurde. Der Bereich in dem wir saßen wurde extra für uns illuminiert und wir hatten sodann freie Sicht auf den Nichtraucherbereich. Über unseren Köpfen war ein Fernseher montiert der wohl Schlagermusik aus dem potetiellen Eu-Beitrittsland, aus dem auch das von uns konsumierte Bier ursprünglich kommt, zum Besten gab. Unkompliziert wie Beisltourianer nun einmal sind, tranken wir wie schon zuvor das Bier gleich aus der Flasche und während einer noch die Toilette aufsuchte, zahlte der andere und musste feststellen, dass 5 Euro für beide zu begleichen waren, was dividiert doch einen ziemlich hohen Einzelpreis ergibt.

Martin’s Beisl





Martin’s Beisl (Sedlitzkygasse; 1110 Wien)

Besucht am: 15.1.2007; 21:10h
Tester: Martin, Steve
Bestellt: 2 Hülsen
Andere Gäste: 1 (3)

Manchmal da meint es das Schicksal gut mit einem, bzw. zwein. So auch an jenem Montag Abend des wärmsten Jänners seit Ewigkeiten, da man den Testern 10 Minuten nach Sperrstunde noch Einlass für je ein Bier in „Martin’s Beisl“gewährte, wohl unter dem Versprechen es recht zügig zu Trinken und der Kellnerin einen Wodka zu spendieren. Die wenn man es so will anderen Gäste waren der Gatte, die beiden Kinder sowie und ein Stammgast. Die Auswahl des (Flaschen-)Biers war verglichen mit der Lokalgröße (ca. 2*6m) riesig, preislich waren alle mit 2,4€ gleich. Auf so engem Raum kommt man bekanntlich schnell zusammen und nach wenigen Minuten fragte man uns, welchen Fußballverein wir unterstützten. Auf unsere Antwort folgten entsetzte Gesichtausdrücke und man deutete mit dem Finger auf einen Zettel an der Wand – ein Patezettel für die Austria. Weiterer Hingucker waren der Dienstleistungszettel sowie die Fassdeckel von Eku und Schwechater. Nach 20 min Gespräch machten wir uns mit einer Empfehlung für ein weiteres Lokal, der wir allerdings erst in einiger Zeit nachkommen werden, wieder auf den Weiterweg.

Das Bier kostete uns im Übrigen 2,4€, der Zeitzoll für die Kellnerin 1,8€. Kommentar des Namenspatrons erwünscht J !

Note: einen Besuch wert.

Lukas







Lukas (Schönlaterngasse; 1010 Wien)

Besucht am 11.01.2007; 01:00h
Tester: Martin, Armin, Gio, Steve
Bestellt: 4 Krügerk, 1 Radler, 1 Mojito, 2 Traubensäfte
Andere Gäste:7

Wien, Stadtparkgrätzl, 1h des Nachts, man will noch etwas trinken gehen – gar nicht so leicht. Es kamen schon Erinnerungen an Villach zehn Tage zuvor beinahe zum Vorschein, doch kannten zwei der Tester eine sicher Anlaufstation für einen Fall wie diesen. Im engen Gassengewirr der Inneren Stadt landete man daher im Lukas, einem Lokal wenn’s mal später wird. Äußerst heimelig eingerichtet fiel es dadurch auf, dass entgegen der Erwartung recht wenig los war. So dauerte es nicht lange bis die Kellnerin an unseren Tisch kam um die Bestellungen aufzunehmen. 2 Krügerln „Altbrünner“, 1 Mojito und ein Glas Traubensaft. Letztere Order bekam die Antwort: „Wos, du trinkst kann Alkohol?!“ entgegen geworfen. Wenig später erfreute sich jeder seines Getränkes und beschäftigte sich, nachdem man sich zuvor gemeinsam „Prestige“ angeschaut hatte, mit Zaubertricks und Zündhölzern.Musikalisch ging es quer durch den Gemüsegarten, genauso wie bei den Schwarz-Weiß-Fotos die an der Wand hingen.Die Öffnungszeiten des Lokals: 17h bis 4h morgens, was man der Kellnerin durchaus angesehen hat. Preis der Hopfengetränke: 2,8 €, der Cocktail 6,5€ und der Saft ?€.

15. Januar 2007

Sabine’s Ranch






Sabine’s Ranch (1110 Wien)

Besucht am: 10.1.2007; 21:15h
Tester: Martin, Armin, Konsti, Steve
Bestellt: 3 Krügerl, 2 Obi g’spritzt, 1 Toast, 1 Rancher Toast, 2 Chili, Sacherwürstl
Andere Gäste: keine
Mittwochabend, erschöpft vom Fußball spielen kehren die vier Tester um viertel zehn in Sabine’s Ranch, gelegen an der Ostbahn in Simmering, ein. Äußerlich erinnert der Bau ein wenig das Haus aus „Duell“, vor dem der Protagonist sein Ende beinahe in der Telefonzelle findet – eine Ranch eben. Zu unserer Freude konnte die Kellnerin mit „Starobrno“ aufwaten, was drei viertel von uns gleich ausnutzen. Die verbleibende Bestellung war ein Obi g’spritzt. Die Mägen knurrten und somit durchstöberten wir die Speisekarte nach Brauchbarem, was schnell gefunden war. Trotz der nahenden Sperrstunde 22h durften wir Essen bestellen, was in so manch anderem Lokal eineinhalb Stunden vor Zapfenstreich nicht mehr möglich war. Zwei Portionen Chili, ein Ranchertoast sowie der obligatorische Toast stellten die erste Runde dar. Der Ranchertoast (nicht Rangertoast) bestand aus zwei mit Käse, Paradeiser und Schinken belegten Schwarzbrotscheiben, kam auf 4,9€, der Toast auf 2,1€ und das Chili, welches sich eher als bohnenlastig herausstellte und somit den Vorsitz nach wie vor dem Fort Knox überlassen muß in die 4 Euro Preisklasse. In der zweiten Rund kam noch ein Paar Sacherwürstel (2,9€) hinzu. Im Gegensatz zu manch anderem getesteten Lokal wurde auf der Ranch nicht mit Senf und Ketchup gespart. Die Krügerln kamen auf 2,6 Euro, ein fairer Preis.
Nicht unerwähnet darf natürlich das stille Örtchen bleiben, welches sich jenseits der Straße in einem Bahngebäude befand und dessen Schlüssel von der Kellnerin verwaltet wurde. Alles in allem ist Sabine's Ranch auf jeden Fall einen Besuch wert. Ach ja, die Musik (nicht schwer zu erraten): Arabella.

Greenbay Sportsbar






Greenbay Sportsbar (Villach)

Besucht am 01.01.2007; 22:30h
Tester: Martin, Tommy, Lothar, Steve
Bestellt: Bier, Apfelsaft
Andere Gäste: 8

Neujahrstag, Villach halb elf des Nächtens. Die schier unendliche Geschichte ein offenes Lokal zu finden findet ein Ende und wie man schon am Titel des Eintrags erkennen kann ist das erste Beisl des Jahres kein Beisl, sondern eine Sportbar. Fragt sich nun was eine Sportbar ist. Die Leinwand auf der Musikvideos laufen – nein (Und nein, die Musikvideos liefen nicht auf einem von normal Sterblichen empfangbaren Musiksender, denn dort laufen ja mittlerweile zumeist Sendungen über Rapper die irgendetwas umbauen). Knabbereien am Tisch – vielleicht. Wahrscheinlich waren es in diesem Fall die an der Wand präsentierten Dressen von einem Spieler der Greenbay Packers. Das Bier war schnell bestellt, schmeckte soweit ganz gut und man freute sich über die gute Unterhaltun, die einem auf der Toilette widerfuhr – in Form von Frauenwitzen. Kärnten – Urlaub bei Freunden. Bierpreis: vergessen.

Cafe Pfiff





Cafe Pfiff (Rennweg; 1030 Wien)

Besucht am 20.12.2006; 21:30
Tester: Martin, Steve
Bestellt: 2 Radler
Andere Gäste: 4

In einem Häuserblock gelegen auf dessen anderer Seite sich ein einschlägiges Lokal seit Jahrzehnten quasi etabliert hat, zog es die Tester eines Mittwochs ins „Pfiff“. Mit geringen Erwartungen betrat man das Lokal und wurde zum größten Teil positiv überrascht, lediglich unserem Wunsch nach Essen konnte man nicht nachkommen ob der bevorstehenden Sperrstunde. Die Speisekarte hätte so einige deftige Sachen geboten. So blieb es bei je einem Bier. Radiomäßig fuhr man mit Radio Arabella auf der sicheren Seite was Beschallung in Gasthäusern betrifft. Erwähnenswert ist auch die Beschriftung der Tür, die zum Örtchen führt.

Preis des Bieres: leider vergessen.

4. Dezember 2006

Cafe Liberty






Cafe Liberty (Lechnerstraße; 1030 Wien)

Besucht am: 30.11.2006; 23:10h
Bestellt: 3 Hülsen
Tester: Michi, Martin, Steve
Andere Gäste: 4

Gehörte bis zu jenem Abend auch in die Kategorie „sehr oft passiert, aber noch nie drinnen gewesen“. Die nicht wirklich überraschende Niederlage bewog uns dazu, noch ein weiteres Lokal kennen zu lernen (Nicht das es im Falle eines Remis/Sieges anders gelaufen wäre.). Das Cafe Liberty war zu unserem Erstaunen noch offen und so überwanden wir unser Misstrauen Kellerlokalen gegenüber und sollten dies nicht bereuen. Schon beim Betreten erblickte man den Dartautomaten, der leider besetzt war, erspähte aber sofot die gemütlichen Sitzecken, die eigentlich Sitzkreise waren. Dort Platz genommen erwärmte sich das Auge am projizierten Bild des Beamers auf der Leinwand und der Körper am Kamin – richtig gelesen, übrigens erstmal auf der Beistour. Das Programm stammte aus Übersee und konnte nur durch das schnelle Bestellen und Trinken unseres üblichen Testgetränks verkraftet werden. Netterweise wurde uns sogar angeboten den Kanal zu wechseln, doch man ist ja hart im Nehmen. Preislich mit 2,6 in Ordnung. Man beachte bitte das tolle Foto vor dem Eingang.

Andreas Stüberl




Andreas Stüberl (Schlachthausgasse; 1030 Wien)

Besucht am: 30.11.2006; 20:00h
Bestellt: 3 Krügerl, 1 Antialk
Tester: Michi, Martin, Joe, Steve
Andere Gäste: 3
Ein Lokalname ohne Apostroph? Vor allem bei diesem würden sich ja Schreibweisen in Hülle und Fülle anbieten. Auch egal – Anlass des Besuchs war die Vorbereitung des Geistes auf die bevorstehende Niederlage des von uns unterstützten Vereins. Drei Krügerl und ein antialkoholisches Getränk also sollten das ihrige beitragen. Zipfer war die Hausmarke, auch wenn Zwicklaufkleber einen von anderem Bier träumen ließen, leider war das ungefilterte Getränk nicht verfügbar. Beim Anblick der Budel kamen ob der Innendachkonstruktion Erinnerungen an den erst kurz zuvor besuchten Stadl auf. Dekorationstechnisch gesehen wartete Andreas mit Fasswänden mit verschiedenen Aufschriften auf. Preislich mit 2,8 € wie auch geografisch knapp an der Grenze

Narrenkastl






Narrenkastl (Albertgasse; 1080 Wien)

Besucht am: 28.11.2006
Bestellt: Bier, Essen
Tester: viele
Andere Gäste: 6

Man sollte es nicht glauben – der erste Sieg im immerhin elften Spiel ließ beinahe eine komplette Fußballmannschaft nach Abpfiff frohlockend ins „Narrenkastl“ ziehen, um auf die erkämpften drei Punkte anzustoßen.

Die Bestellungen waren schnell getätigt: Bier für alle. Es war eine der wenigen Ausnahmen, dass die Tester hier Seiterl bestellten, dafür waren es aber sofort 2 pro Person. Des Weiteren gab es diverse Mischgetränke (Multivit mit weißem Rum) um einen Euro. Auch im Segment feste Nahrung musste natürlich einiges bestellt werden. So standen schon wenig später Tortillachips am Tisch, die der Eigenschaft knackig so nahe waren wie derzeit die Wiener Fußballklubs der Tabellenspitze. Zu unserem Entsetzen mussten wir feststellen, dass der Toast, der mit 2,1 € zwar sehr preiswert, allerdings nicht wirklich getoastet war. Zugegeben, die Gruppe bestand aus 15 Leuten und da kann ein Lokal schon mal überlastet sein. (Oh Kanderl, where are thou?). An der Wand ließen Bilder großer Fußballmomente den Gast von nie zu erreichenden Momenten träumen, während man von einer guten Alttagsmusikmischung beschallt wurde. Die kleinen Flaschen Bier kamen auf 1,2 €, ein großer Radler auf 3 €.