28. September 2006

Magic





Magic (Marxergasse; 1030 Wien)
Besucht am 16.09.2006; 01:15
Tester: Martin, Franz, Steve
Bestellt: 2 Weiße Spritzer, 4 Krügerl, 2 Schinken-Käse Toasts
Andere Gäste: 30
Man kam von einem Geburtstagsfest. Man suchte ein würdiges Lokal. Man fand das Magic. Ganz typisch für Beistour waren zum Zeitpunkt unseres Betretens gerade einmal 3 andere Gäste zugegen. So konnten wir uns problemlos die Plätze auf der ausgemusterten Club 2 Garnitur sichern und unsere Bestellungen tätigen. 2 Krügerl und ein weißer Spritzer. Gerade als wir das Bier dann zur Hälfte gelehrt hatten geschah es: ungefähr 25 Personen betreten das „Magic“ und wollen flüssig versorgt werden, was natürlich zu einem Zusammenbruch der Gewerbekraft führt. Netterweise springt einer der Gäste als Teilzeitkellner ein. Mag er zu diesem Zeitpunkt seine Nettigkeit bereut haben, so bleibt ihm doch die Peinlichkeit am nächsten Arbeitstag erspart. Ihm entgeht nämlich ein kollektives Balz- und Brunftgetue seiner Kollegen männlichen Geschlechts den Weiblichen gegenüber, die eindeutig in der Unterzahl waren. Wohin Firmenfeiern eben führen können und lustig zum anschauen war es allemal.

Mein Wirtshaus





Mein Wirtshaus (St.Pölten)


Besucht am 7.9.2006
Tester: Uschi, Lothar, Steve
Bestellt: 1 Seiterl, 1 Most mit Seitengewehr, 1 weißer Spritzer
Andere Gäste: 6

Welch wohlklingender Name. Welch tolles Ambiente. Lasset die Fotos wirken. Die Tester bestellten hier einen Weißen Spritzer, ein Krügerl und einen Most mit Seitengewehr, unschwer zu erraten, um welches Getränk es sich hier handelte. Ein wenig schien in diesem Lokal die Zeit stehen geblieben zu sein. Doch ob unseres Zeitdrucks die Schnellbahn über Tulln zum FJB zu erwischen konnten wir die Atmosphäre nicht allzu lang genießen.

22. September 2006

Lilli's Gastwirtschaft




Lilli's Gastwirtschaft (St.Pölten)

Besucht am 7.9.2006
Tester: Uschi, Lothar, Steve
Bestellt: 3 Frucade
Andere Gäste: 5


In Niederösterreichs Landeshauptstadt verschlug es uns an diesem intensiven Tage auch noch. Und irgendwie wurde St.Pölten der Aussage Hanno Pöschls in irgendeinem Film gerecht, die lautete: „Waßt Benni, wann d’Leut sterben, dann kummans net in Himmö, die Ziagn nur noch St.Pölten.“ Wobei man sagen muß, dass der Film nunmehr ungefähr 10 Jahre auf dem Buckel hat.
Jedenfalls knurrten uns nach den bisherigen Ereignissen schon die Mägen und so betraten wir Lilli’s Gastwirtschaft die uns mit dem Tagesmenü für 5,2 Euro angelockt hatte. Zudem gab es dann auch noch Frucade zum Trinken und somit war die Getränkebestellung in diesem Ausnahmefall schon klar, da die Tester teilweise den Alkohol doch schon spürten. Im Gastgarten (auch eigentlich ein faux pas) schmeckte uns dann das Essen ausgezeichnet und wohlgenährt begaben wir uns dann zu einem Lokal, welches mehr Beislkriterien erfüllte.

12. September 2006

Cafe Weber






Cafe Weber (Salzburg)

Besucht am 7.9.2006
Tester: Uschi, Lothar, Steve
Bestellt: 1 Krügerl, 1 Seiterl, 1 Sturm
Andere Gäste: 3

Schon wieder Salzburg. 2 Mal innerhalb von 8 Tagen ist doch etwas heftig. Dafür aber begaben sich die Tester diesmal zu einem Lokal, das gute 8 Gehminuten vom Bahnhof entfernt lag. Unweit der Salzach, um genau zu sein war es die erste Gasse parallel zu dieser, befand sich das Cafe Weber. Ein Gastgarten in dem keiner saß deutete schon darauf hin, dass man dieses Lokal „Indoor“ erleben mußte. Und so geschah es, dass 3 Tapfere hinein gingen, um ein Krügerl, ein Seiterl und einen Sturm zu trinken. 3 weitere Gäste hatten sich ebenfalls hier eingefunden und diskutierten über weltunbewegende Themen, was uns nicht daran hinderte die Inneneinrichtung etwas genauer zu begutachten. Zu „Amarillo“ dann lüfteten wir das Geheimnis des „Eingangs“, als die Uhr genau 15:00h geschlagen hätte, sofern die Funktion vorhanden gewesen wäre.

Helgas Bier- und Imbißstüberl






Helgas Bier- und Imbißstüberl (Attnang-Puchheim)

Besucht am 7.9.2006
Tester: Lothar, Stefan
Bestellt: 1 Radler, 1 Sturm
Andere Gäste: 2

100m vom Post entfernt wartete schon das nächste Testobjekt auf uns. Dieses konnte nun mit mehr beisltourtypischen Merkmalen aufwarten (siehe Bilder). Bestellt wurde dasselbe wie eine ehalbe Stunde zuvor, preislich war der Sturm dann 20 Cent unter dem Vorgänger. Für den Radler hingegen hätte nichts verrechnet werden dürfen, lag sein Geschmack doch irgendwo zwischen Wasser und Wasser mit Sacharin. Hier sei die Marke verraten: Kaiser Sport Radler. Letzten Endes mußte man aber auch hier weiter Richtung Bahnhof. Als Stärkung für die Weiterfahrt nach Salzburg nahmen wir noch eine Leberkäsesemmel zu uns beim „Fast ein Restaurant“.

Gasthof Post






Gasthof Post (Attnang Puchheim)
Besucht am 7.9.2006

Tester: Lothar, Stefan

Bestellt: 1 Radler, 1 Sturm

Andere Gäste: 5

Ein weiterer Tag ganz im Zeichen der Beisltour, und wieder wurde die Westbahnstrecke als die glückliche auserkoren. Um 8:40 bestieg man den Zug am Bahnhof der Grün-Weißen, um sich Richtung Salzburg auf den Weg zu machen. Da die Beisltourtester in weiser Voraussicht einen Zeitpolster eingeplant hatten, kam Attnang Puchheim zu der Ehre als Station fungieren zu dürfen.
Und wie es sich für eine gescheite Stadt gehört gab es ein Bahnhofsbeisl, welches letzten Endes allerdings aus Zeitmangel nicht getestet werden konnte. Das Gasthaus Post (Äquivalent zum Chinareastaurantnamen „Jade“) diente uns als erste lokale Anlaufstation. Beschallt von Radio Salzburg, obwohl wir in Oberösterreich waren, bestellten wir einen Radler und, der Saison entsprechend ein Glas Sturm. Es sei gesagt, dass sich die Kellnerin ungefähr 5 Minuten Zeit lies bis sie uns bediente. Jedenfalls schmeckte das Bier solala und der Sturm nach Zitronenlimonade. Somit blieb uns nach dem Zahlvorgang lediglich die Flucht nach vorn.(2,4 Euro und das Bier 2,7).

1. September 2006

hole in the wall






hole in the wall (Shanghai)

Besucht: ??
Tester: Martin, Franz

Bestellt: Bier, Schlange
Andere Gäste:??

Originaltext: Wie auch immer, neues punkto Beisltour, diesmal ein "hole in the wall" in Shanghai. Getrunken wurde Bier, gegessen wurde Schlange (das beste Essen dieser Reise, kaum zu glauben, aber wahr).

Cafe Lilliput



Cafe Lilliput (Linz)

Besucht am 1.9.2006; 19h
Tester: Steve
Bestellt: 1 Krügerl
Andere Gäste: 4

Das Sommerticket brachte den Tester nur wenige Stunden nach Salzburg in eine weiter Landeshauptstadt: Linz.
Sofort nach dem Aussteigen began die Suche nach der geeigneten Kurzzeitabsteige. Doch Linz wäre nicht Linz, wenn in unmittelbarer Nähe des Bahnhofes ein beisltourtaugliches Lokal wäre. Somit machtre man sich auf den Weg ein Beisl zu finden, welches nicht allzu weit entfernt war, um nicht den Anshclusszug zu versäumen. Also entschied man sich vor der Bahnstation für Richtung rechts: glücklicherweise kam nach 5 Gehminuten das Cafe Lilliput, ein kleines Lokal von der Lokalfläche mit dem Spotato zuvor vergleichbar. Den Unterschied machte die Tatsache aus, dass dieses Beisl an einem Verkehrsknotenpunkt lag, im Rücken des Lokals befand sich ein Park. Zusammen ergab das Ganze eine tolle Tonkulisse. Die Bestellung war klar, das Bringen des Krügerls Zipfer dauerte ungefähr 30 Sekunden (Kostenpunkt 2,6 Euro). Es muß wohl Radio Oberösterreich gewesen sein, welches aus der an der Außenseite montierten Box die im Gastgarten befindlichen Gäste mit uninteressanten Gesprächsthemen beschallte. Da erschien die volkstümlich klingende Zieharmonikamusik dazwischen wie Balsam.
Während des ungefähr halbstündige Aufenthaltes in Lilliput wurde ausgerechnet der Tester für einen Ortskundigen gehalten und um Auskunft gebeten. Leider nein.
Sollte man einmal eine halbe Stunde in Linz Aufenthalt haben, so sollte man das Lilliput der Unzahl an (Retorten-)Lokalen im Inneren des zugegebenermaßen modernen Bahnhofs vorziehen.
Im Übrigen kostet das benutzen der Toiletten im Bahnhof 50 Cent.

Potato




Potato (Südtiroler Platz; Salzburg)

Besucht am 1.9.2006
Tester: Steve
Bestellt: 1 Krügerl
Andere Gäste: 5

Nach etwas längerer Pause wieder einmal ein Beisl. Doch als Besonderheit wurde wieder einmal, typisch für die Ferienzeit, ein Beisl auserkoren, welches sich nicht in der Landeshauptstadt befand. Dank sei an dieser Stelle an die Dauerfahrkarte der Bundesbahnen gerichtet, denn so kam das "Potato" zu der Ehre, in die Beisltour aufgenommen zu werden. Ein Aufenthalt von einer Dreiviertelstunde genügte, um dieses Lokal zu testen. Umgeben von nicht weniger als acht weiteren Lokalen, die sich am Südtiroler Platz Salzburgs befanden, stach dieses besonders hervor, da es das einzige war welches (fast) nichts mit Wettbüros und Glücksspiel am Hut hatte und nicht "Stiegl" in irgeneiner Form im Lokalnamen erwähnte. Des weiteren war die Kundschaftmit klingenden Namen wie "Schuko (Sicherung?!)" allen anderen weit über. Ob des minimalen Zeitdrucks den nächsten Zug Richtung Wien zu erwischen wurde das Bier noch im Hinsetzten bestellt im Zuge des Servieren bezahlt. 2,6 Euro - für die Festspielstadt ein fairer Preis. Der musikalische Zwilling von Radio Arabella erklang aus den Boxen, und man fröhnte dem Bierkonsum. Gezwungenermaßen zum Sitzen im Gastgarten verurteilt (wirklich untypisch für die Beisltour) tätigte man einen Rundblick über den irgendwie schrecklich gestalteten Bahnhofsvorplatz.
Genau mit der richtigen Geschwindigkeit wurde das Bier auf angeblich höchster Braustufe getrunken, um den Anschlusszug zu erwischen. Salzburg ade!