12. September 2006

Cafe Weber






Cafe Weber (Salzburg)

Besucht am 7.9.2006
Tester: Uschi, Lothar, Steve
Bestellt: 1 Krügerl, 1 Seiterl, 1 Sturm
Andere Gäste: 3

Schon wieder Salzburg. 2 Mal innerhalb von 8 Tagen ist doch etwas heftig. Dafür aber begaben sich die Tester diesmal zu einem Lokal, das gute 8 Gehminuten vom Bahnhof entfernt lag. Unweit der Salzach, um genau zu sein war es die erste Gasse parallel zu dieser, befand sich das Cafe Weber. Ein Gastgarten in dem keiner saß deutete schon darauf hin, dass man dieses Lokal „Indoor“ erleben mußte. Und so geschah es, dass 3 Tapfere hinein gingen, um ein Krügerl, ein Seiterl und einen Sturm zu trinken. 3 weitere Gäste hatten sich ebenfalls hier eingefunden und diskutierten über weltunbewegende Themen, was uns nicht daran hinderte die Inneneinrichtung etwas genauer zu begutachten. Zu „Amarillo“ dann lüfteten wir das Geheimnis des „Eingangs“, als die Uhr genau 15:00h geschlagen hätte, sofern die Funktion vorhanden gewesen wäre.

Helgas Bier- und Imbißstüberl






Helgas Bier- und Imbißstüberl (Attnang-Puchheim)

Besucht am 7.9.2006
Tester: Lothar, Stefan
Bestellt: 1 Radler, 1 Sturm
Andere Gäste: 2

100m vom Post entfernt wartete schon das nächste Testobjekt auf uns. Dieses konnte nun mit mehr beisltourtypischen Merkmalen aufwarten (siehe Bilder). Bestellt wurde dasselbe wie eine ehalbe Stunde zuvor, preislich war der Sturm dann 20 Cent unter dem Vorgänger. Für den Radler hingegen hätte nichts verrechnet werden dürfen, lag sein Geschmack doch irgendwo zwischen Wasser und Wasser mit Sacharin. Hier sei die Marke verraten: Kaiser Sport Radler. Letzten Endes mußte man aber auch hier weiter Richtung Bahnhof. Als Stärkung für die Weiterfahrt nach Salzburg nahmen wir noch eine Leberkäsesemmel zu uns beim „Fast ein Restaurant“.

Gasthof Post






Gasthof Post (Attnang Puchheim)
Besucht am 7.9.2006

Tester: Lothar, Stefan

Bestellt: 1 Radler, 1 Sturm

Andere Gäste: 5

Ein weiterer Tag ganz im Zeichen der Beisltour, und wieder wurde die Westbahnstrecke als die glückliche auserkoren. Um 8:40 bestieg man den Zug am Bahnhof der Grün-Weißen, um sich Richtung Salzburg auf den Weg zu machen. Da die Beisltourtester in weiser Voraussicht einen Zeitpolster eingeplant hatten, kam Attnang Puchheim zu der Ehre als Station fungieren zu dürfen.
Und wie es sich für eine gescheite Stadt gehört gab es ein Bahnhofsbeisl, welches letzten Endes allerdings aus Zeitmangel nicht getestet werden konnte. Das Gasthaus Post (Äquivalent zum Chinareastaurantnamen „Jade“) diente uns als erste lokale Anlaufstation. Beschallt von Radio Salzburg, obwohl wir in Oberösterreich waren, bestellten wir einen Radler und, der Saison entsprechend ein Glas Sturm. Es sei gesagt, dass sich die Kellnerin ungefähr 5 Minuten Zeit lies bis sie uns bediente. Jedenfalls schmeckte das Bier solala und der Sturm nach Zitronenlimonade. Somit blieb uns nach dem Zahlvorgang lediglich die Flucht nach vorn.(2,4 Euro und das Bier 2,7).

1. September 2006

hole in the wall






hole in the wall (Shanghai)

Besucht: ??
Tester: Martin, Franz

Bestellt: Bier, Schlange
Andere Gäste:??

Originaltext: Wie auch immer, neues punkto Beisltour, diesmal ein "hole in the wall" in Shanghai. Getrunken wurde Bier, gegessen wurde Schlange (das beste Essen dieser Reise, kaum zu glauben, aber wahr).

Cafe Lilliput



Cafe Lilliput (Linz)

Besucht am 1.9.2006; 19h
Tester: Steve
Bestellt: 1 Krügerl
Andere Gäste: 4

Das Sommerticket brachte den Tester nur wenige Stunden nach Salzburg in eine weiter Landeshauptstadt: Linz.
Sofort nach dem Aussteigen began die Suche nach der geeigneten Kurzzeitabsteige. Doch Linz wäre nicht Linz, wenn in unmittelbarer Nähe des Bahnhofes ein beisltourtaugliches Lokal wäre. Somit machtre man sich auf den Weg ein Beisl zu finden, welches nicht allzu weit entfernt war, um nicht den Anshclusszug zu versäumen. Also entschied man sich vor der Bahnstation für Richtung rechts: glücklicherweise kam nach 5 Gehminuten das Cafe Lilliput, ein kleines Lokal von der Lokalfläche mit dem Spotato zuvor vergleichbar. Den Unterschied machte die Tatsache aus, dass dieses Beisl an einem Verkehrsknotenpunkt lag, im Rücken des Lokals befand sich ein Park. Zusammen ergab das Ganze eine tolle Tonkulisse. Die Bestellung war klar, das Bringen des Krügerls Zipfer dauerte ungefähr 30 Sekunden (Kostenpunkt 2,6 Euro). Es muß wohl Radio Oberösterreich gewesen sein, welches aus der an der Außenseite montierten Box die im Gastgarten befindlichen Gäste mit uninteressanten Gesprächsthemen beschallte. Da erschien die volkstümlich klingende Zieharmonikamusik dazwischen wie Balsam.
Während des ungefähr halbstündige Aufenthaltes in Lilliput wurde ausgerechnet der Tester für einen Ortskundigen gehalten und um Auskunft gebeten. Leider nein.
Sollte man einmal eine halbe Stunde in Linz Aufenthalt haben, so sollte man das Lilliput der Unzahl an (Retorten-)Lokalen im Inneren des zugegebenermaßen modernen Bahnhofs vorziehen.
Im Übrigen kostet das benutzen der Toiletten im Bahnhof 50 Cent.

Potato




Potato (Südtiroler Platz; Salzburg)

Besucht am 1.9.2006
Tester: Steve
Bestellt: 1 Krügerl
Andere Gäste: 5

Nach etwas längerer Pause wieder einmal ein Beisl. Doch als Besonderheit wurde wieder einmal, typisch für die Ferienzeit, ein Beisl auserkoren, welches sich nicht in der Landeshauptstadt befand. Dank sei an dieser Stelle an die Dauerfahrkarte der Bundesbahnen gerichtet, denn so kam das "Potato" zu der Ehre, in die Beisltour aufgenommen zu werden. Ein Aufenthalt von einer Dreiviertelstunde genügte, um dieses Lokal zu testen. Umgeben von nicht weniger als acht weiteren Lokalen, die sich am Südtiroler Platz Salzburgs befanden, stach dieses besonders hervor, da es das einzige war welches (fast) nichts mit Wettbüros und Glücksspiel am Hut hatte und nicht "Stiegl" in irgeneiner Form im Lokalnamen erwähnte. Des weiteren war die Kundschaftmit klingenden Namen wie "Schuko (Sicherung?!)" allen anderen weit über. Ob des minimalen Zeitdrucks den nächsten Zug Richtung Wien zu erwischen wurde das Bier noch im Hinsetzten bestellt im Zuge des Servieren bezahlt. 2,6 Euro - für die Festspielstadt ein fairer Preis. Der musikalische Zwilling von Radio Arabella erklang aus den Boxen, und man fröhnte dem Bierkonsum. Gezwungenermaßen zum Sitzen im Gastgarten verurteilt (wirklich untypisch für die Beisltour) tätigte man einen Rundblick über den irgendwie schrecklich gestalteten Bahnhofsvorplatz.
Genau mit der richtigen Geschwindigkeit wurde das Bier auf angeblich höchster Braustufe getrunken, um den Anschlusszug zu erwischen. Salzburg ade!

16. August 2006

s'Stüberl






s’Stüberl (Landgutgasse; 1100 Wien)

Besucht am 16.8.2006; 15:00h
Tester: Hans-Peter, Steve
Bestellt: 2 Krügerl
Andere Gäste: 2

Unweit des wohl interessantesten Gedenkstein Wiens befindet sich s’Stüberl. Somit ebenfalls ein favoritner Lokal, altwirtshausmäßig eingerichtet mit neuen Elementen verfeinert, z.B. ein Dartautomat (Stichwort Gratisdartturniere), ein Fernseher auf dem ORF2 lief (kein Witz), und ein Spielautomat mit Flatscreen. S’Stüberl trumpfte, wie schon zuvor das Sockerl, mit einer unerwarten dicken Speisekarte auf. Erst unklängs gegessen, vermochten die Tester jedoch nicht, abgesehen der beiden Krügerl eine Bestellung zu tätigen.
Ein Schinken-Käsetoast wäre auf 2,2 Euro, der Haustoast auf 2,9 Euro gekommen (+ Salat, Speigelei und Zwiebel). 2 Palas (kommt in meine 100 Lieblingsbezeichnungen für Essen-Liste) 2,5 Euro. Frühstückspreis auch sehr kulant mit 4 Euro inklusive Getränk, da läßt sich darüber hinweg sehen, dass das Bier ein „Kaiser“ war (ein Produkt, welches von Wolfram Pirchner beworben wird, kann ganz einfach nicht allzu gut sein – wenigsten mußten wir ihn ob der eher frühen Stunde noch nicht in Willkommen Österreich erdulden) – zumindest war es gut gekühlt. Die Sommeraktion eben dieses Getränk betreffend ersparte uns dann immerhin 30 Cent und somit zahlten wir je 2,4 Euronen. Weiters gibt es bis ende August 4 Stamperl zum Preis von 3. Alles in allem ein stimmiges Lokal.

Zum Sockerl





Zum Sockerl (Raaber Bahn Gasse; 1100 Wien)

Besucht am 16.8.2006; 13:00h
Tester: Hans-Peter, Steve
Bestellt: 1 Krügerl, 1 Himbeerkracherl, Essen
Andere Gäste: 10

Nach den exotischen Ausflügen Richtung Süden und Westen heißt es für die Tester wieder „Willkommen zuhause!“. Und wo fühlt man sich mehr wie daheim als im Zehnten, einem Bezirk, der so wie die Landstraße ein schier unendliches Reservoir an Beisln besitzt?!
Eigentlich war ein unweit gelegenes Lokal das eigentliche Ziel gewesen, doch nachdem dieses noch geschlossen hatte, betraten wir das Beisl „Zum Sockerl“, einer ehemaligen Pizzeria. Rustikal in Holz gehalten stach einem sofort der scheinbare Stammtisch des Lokals ins Auge. Mit Austria- und Rapidschal verziert machte er dem Mann aus der Provinz sofort klar, welche Traditionsvereine unterstützt werden. Nur unweit der Fußballecke nahmen wir Platz und begutachteten die Speisekarte, die eine äußerst große Palette an Speisen anbot. Wir entschieden uns für ein Bauerngordon (Das „g“ ist hier, als auch in der Karte bewusst gesetzt worden), eine Fritattensuppe sowie ein Saure Wurst. Die flüssige Nahrung war ein Hausbier (3 Euronen) und ein großes Himbeerkracherl (2,5 Euro) – letzteres eine sehr untypische Bestellung für Beisltourtester, doch ward es eines aus der Glasflasche. Alle Speisen schmeckten gut, vorzuheben ist hier ganz besonders die Größe der Portionen. Kostenpunkte waren 2,3 Euro, 2,8 und 9 Euro. Man kann selbst daraus schließen, welche Speise wie viel gekostet hat.

15. August 2006

Bastau Bar






Bastau Bar
Besucht: Juli 2006
Bestellt: ?
Andere Gäste

Also, wer das Beisl kennt, der bekommt ein Freibier. Die Rezension zu diesem Lokal wird erst im kommenden September verfasst werden können, da die beiden Tester zu diesem Zeitpunkt ihre Rückkehr geplant haben. Inzwischen erfreut euch an den Bildern aus diesem Beisl in "Oelgii, der westlichsten Aimaghaupt"stadt" der Mongolei" (Originalwortlaut Martin)