15. August 2006

Wettbüro Villach






Wettbüro Villach

Besucht am 9.8.2006
Tester: Andreas, Hans-Peter, Flo, Steve
Bestellt: nichts
Andere Gäste: 7

Eigentlich fallen Wettbüros überhaupt nicht in unseren Zuständigkeitsbereich, doch hier kommt die Ausnahme von der Regel. Der Grund warum die Tester hier landeten ist denkbar einfach: es war eines von zwei Lokalen in Villach, wo die CL bzw. UEFA-Cupspiele live übertragen wurden. Schlicht eingerichtet mit 4 Tischen zum Sitzen und 2 Hochtischen samt Hockern packte uns das Wettfieber sofort und wir verspielten nebenbei 10 Euro. Bei der Abgabe der Wette wurden wir darauf hingewiesen, dass es hier keine Bedienung gab, sondern man sich an die Automaten halten mußte.
Und so kam es, dass wir die Hülsen aus einem solchen mit dem Aufdruck einer äußerst bekannten Erfrischungsgetränkemarke serviert bekamen; Kostenpunkt 1,5 Euro. Es blieb nicht bei einem Bier pro Person.
Musik wurde verständlicherweise keine gespielt, doch selbst wenn dem so gewesen wäre hätte man diese wohl nicht wirklich wahrgenommen, da 8 Fernsehgeräte auf engstem Raum die Sinne eines jeden voll beanspruchten.

1. August 2006

Kleinbonum



Kleinbonum (Apostelgasse; 1030 Wien)

Besucht am 18.7.2006; 23:30h
Tester: Michaela, Heidrun, Steve
Bestellt: 2 Krügerl
Andere Gäste: 5

Unweit vom Anders gelegen, punktet dieses Lokal allein schon mit seinem Namen. Goscinny und Uderzo würden sich sicherlich zumindest ein wenig freuen, wüßten sie von der Existenz dieses Kleinbonums. Eher dunkel gehalten kommt beim Betreten für einen Moment ein Gefühl von Depression auf, doch sobald man sich die vielfältige Auswahl an Biersorten zu Gemüte führt, verfliegt dieses. Weiters bietet der Nachbar von Aquarium eine große Auswahl an Gesellschaftsspielen an.In unserem Fall entschieden wir uns für einen weißen Spritzer (1,9 Euro) und natürlich zwei Krügerl (à 2,9 Euro).

Cafe Anders


Cafe Anders (Apostelgasse; 1030 Wien)

Besucht: oft
Tester: viele
Bestellt: so ziemlich alles
Andere Gäste: k.A.

Eigentlich schon fast ein Stammlokal der Tester seit geraumer Zeit. Doch erst jetzt kommt es zu der Ehre in der Beisltour Erwähnung zu finden. Zwischen Land- und Hainburger Straße gelegen, liegt es nahe am Puls des dritten Bezirks. Mit etwas außergewöhnlichen Öffnungszeiten ab 17 bis 2h wochentags deutet es schon an ein Lokal für Spätes zu sein. Dunkle Einrichtung vor hellen Wänden bestimmt das Lokal. Gemäß dem Spruch „The early bird catches the worm“ gibt es eine Ledercouch für die, die ganz bequem sitzen wolllen. Jeden Tag gibt es bestimmte Getränke zu einem reduzierten Preis, sonntags sogar ein Frühstücksbuffet. Es sei gesagt das es neben Cafe, Bier und Longdrinks auch Shots und Cocktails gibt. Bier kostet 2,8 Euro.

Fischerwirt




Fischerwirt (Landstraßer Hauptstraße; 1030 Wien)
Besucht am 18.7.2006; 21h
Tester: Michaela, Heidrun, Steve
Bestellt: 1 Krügerl, 1 weißer Spritzer, 1 Obi groß mit Wasser, Gebackener Emmentaler, Eiernockerln
Andere Gäste: 20

Selten aber doch kommt es auf der Beisltour vor, dass auch das weibliche Geschlecht sich berufen fühlt sich dieser wichtigen Aufgabe zu stellen. Mit dem Fischerwirt wurde ein Lokal ausgewählt, welches schon seit Ewigkeiten existiert (zwar nicht immer mit diesem Namen) und für seine Küche bekannt zu sein pflegte. Nicht ganz beisltourregelkonform nahmen wir im Gastgarten platz und stellten fest, dass dieser sehr gut besucht war. Das Panther-Bier war eine obligate Bestellung, beim weißen Spritzer kann man ein Auge zudrücken, doch das Obi auf einen Halben mit Wasser ist fernab jeglicher Beislrealität. Erwähnenswert ist die Begrüßung durch den Wirt per Händedruck. Für den Gaumen bestellten die beiden Damen Kleinigkeiten zum Essen: Gebackenen Emmentaler sowie Eiernockerln. Das Bier war sowohl geschmcklich als auch preislich in Ordnung (2,8 Euro). Der Spritzer kam auf 1,7 und das Obi auf 2. Die Verpflegung war gut, und ich vermute, dass der Wirt ob der fortgeschrittenen Stunde zu diesem Zeitpunk ein "Ein Mann Betrieb war". Auch die Preise mit 5,7 und 5,8 Euro waren tragbar.

Im Falle von Schlechtwetter bietet das Lokal ausreichen Platz im Innenbereich.

Cafe Tada





Cafe Bar Tara (Lustgasse; 1030 Wien)

Besucht am 30.6.2006; 22:00
Tester: Martin, Steve
Bestellt: 2 Krügerl
Andere Gäste: viele

Es war ein lauer Sommerabend, die Fußballweltmeisterschaft kam gerade in die interessante Finalphase und Wien war ob der Tatsache des ersten Ferientags bereits wie ausgestorben. An vielen Lokalen vorbei, allesamt geschlossen, führte uns das Schicksal bis zu einem, in welches man in den Keller hinabsteigen mußte, um in den Genuss von was auch immer, in unserem Falle Bier, zu kommen. Doch erst unlängst waren wir in diese Falle getappt und auch unsere Vorhut hatte berichtet, dass es sich beim Tada wohl um ein eh scho' wissen handeln mußte, zu eindeutig waren die Zeichen: durch Metallplatten verdeckte Fenster sowie ein Aushang für einen Dartswettbewerb.

Manchmal jedoch muß man sich den Ausspruch des Marlboromanns in Erinnerung rufen, um Dinge zu tun, von denen man nie gedacht hätte, sie jemals durchzuführen: Better be dead and cool, than alive and uncool! Und genau deswegen wagten wir den Blick hinein, doch was unsere Augen hier erblickten, war weit mehr als das was wir erwartet hatten. In einem Wort: es war ein Bingoabend, und in dem Moment, in dem sich dieses Bild in unsere Netzhaut brannte, wurde der Reiz sofort für die Lachmuskeln kopiert. Nach einem Lachanfall, der draußen durchlebt wurde, betraten wir die Lokalität und bekamen gerade noch Sitzplätze im Kinderbereich. Uns egal bestellten wir zwei Krügerl und konnten sogar das Match Brasilien – Frankreich bestaunen, währen am anderen Ende des Raumes die Kinder videospielten. Im Großteil des Lokals jedoch spielten die Leute Bingo, und zwar wurden die Ziehung scheinbar auf irgendeinem Fernsehsender durchgeführd, während die gesamte Kundschaft des Tadas darauf hoffte, einen Gewinner hervorzubringen.

Um zum Lokal selbst zu kommen, eine kurze Beschreibung: Im Großen und Ganzen erinnerte die Räumlichkeit ein wenig an eine Krankenhauskantine, was als reine Tatsache und nicht als Kritik anzusehen ist. Durch die Doppelconference Fußball und Bingo wurde keine Musik gespielt, doch die Atmosphäre war auch so angenehm. Das Bier kam im Übrigen auf 2,6. Gastgarten vorhanden.

31. Juli 2006

Vinzig

Vinzig (Ungargasse; 1030 Wien)
Besucht am 30.6.2006; 00:15
Tester: Martin, Steve
Bestellt: 2 Krügerl
Andere Gäste: 5


Eigentlich waren wir an jenem Abend schon ausreichend mit Bier versorgt, doch wir folgtem dem Ruf der Beisln und begaben uns spät des Nächtens auf die Suche nach einem für uns geeigneten Lokal. Eigenartigerweise waren alle potentiellen Kandidaten geschlossen und so gingen wir ins Vinzig, in dem einer der Tester schon einen äußerst vergnüglichen Abend verbracht hatte. An einzigen nicht Hochtisch des Lokals nachmen wir Platz und genau das dürfte uns aus dem Blickfeld des Virts befördert haben, da wir in den kommenden 12 Minuten keine Aufmerksamkeit erfuhren und die Gesprächen im Lokal, dessen Größe überschaubar war, ohne Bier lauschten mußten. Doch einer verbal geäßerten Bitte uns doch zwei Krügerl zu bringen wurde letzen Endes doch nachgekommen uns so trankeen wir, die wir fast verdurstet wären unser Bier. Als es ans Zahlen ging wurde das Lokal seinem Namen preislich gesehen nicht gerecht: mit 3 Euro je Krügerl liegt es eindeutig im Spitzenfeld.

Fotos folgen Mitte September.

22. Juni 2006

Cafe Bond




Cafe Bond (Wassergasse, 1030 Wien)

Besucht am 17.6.2006; 00:30h
Tester: Uschi, Lothar, Martin, Steve
Bestellt: 3 Krügerl, 1 Wodka Orange
Andere Gäste: 3

Gleich als Erstes: Wir haben nicht gefragt, ob der Name des Lokals mit dem berühmten Geheimagenten zu tun hat. Sitzmöglichkeiten gab es genug, Freie fast genauso viele und an einem runden Tisch nahmen wir alsbald Platz. Noch vorm Bestellen fiel uns die Musik auf, die sich im Laufe unseres Besuches noch als nervtötend entpuppen sollte. Doch im Fernsehen beendete das erste Deutsche gerade seine Analyse der WM-Analyse und brachte die TV-Gesellschaftskomödie „Träum weiter Julia“, die hiermit jedem ans Herz gelegt sei, den Opel Mantas und die Personen hinter deren Lenkrädern interessieren. Etwas neues in Sachen Lokalausstattung war ein „Heißer Draht“, bekannt aus der „100 000 Mark Show“.Bond’s Preise: Krügerl 2,5 Euro und der Malibu 2,8.


Cafe Moonlight





Cafe Moonlight (Althanstraße, 1090 Wien)
Besucht am 16.6.2006
Tester: Uschi, Lothar, Martin, Steve
Bestellt: 1 Krügerl, 1 Bacardi Cola, 2 Eistee, 1 Weißer Spritzer
Andere Gäste: 2
Unweit des UZAIII befindet sich das Cafe Moonlight, auch wenn der Schriftzug draussen lediglich „fe Moonlight“ preisgibt. Ein Flipper, Fernseher und ein Spielautomat fallen beim Betreten sofort auf. Ein Schild mit der Aufschrift „Rapid“ zeigt, welchen Verein dieses Lokal wohl präferiert. Da die Preise im Moonlight teilweise auch ob de Fußball-WM sehr kulant waren, beehrten wir sämliche Automaten, an denen man Geld verspielen konnte und taten dies auch. Terminator 1 und Lotto kosteten uns somit je 2 Euro. Dafür war der Preis vom Bier von 2,8 Euro auf 2,2 herabgesetzt und der Fahrer durfte sich darüber freuen, dass ein Vierterl Eistee auf einen Euro g’radaus kam.Bacardi Cola 2,4 Euronen und der Weiße Spritzer 1,7.
Erwähnung finden muß wohl auch die Toilette dieses Lokals, die erste auf der Tour über ein Pissoir verfügt, welches grob geschätzt 30 cm über dem Boden montiert ist
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Al Bundy






Al Bundy (Prager Straße; 1210 Wien)

Besucht am 16.6.2006
Tester: Martin, Lothar, Uschi, Steve
Bestellt. 2 Krügerl, 1 Seiterl, 1 Weißer Spritzer, 1 Baguette
Andere Gäste: 5

Unser erster Exkurs nach Transdanubien war ein Lokal, dessen Name wohl keiner weiteren Erläuterung bedarf: Al Bundy, 2 Fahrminuten vom Floridsdorfer Spitz entfernt. 4 Cafehaustische wären zwar draussen gewesen, doch wir wollten drinnen sitzen, im Schein der Schwarzlichtröhren. Am letzte freien Tisch nahmen wir Platz und tätigten unsere Bestellung, die der vorangegangenen im Stehpunkt Wien Mitte glich, dazu kam lediglich für den Gusto ein Thunfischbaguette (2 Euro). Über uns eine Uhr mit einem Lamborghini Diablo als Motiv, ein Wandwurlitzer, wie wir ihn schon öfters auf der Tour gesehen hatten, und mehrere Metallwerbeschilder machten einen guten Teil der Dekoration aus. Das „Route 66“ Schild muß hierbei auch erwähnt werden, das es wenn man am Bundy vorbeifährt den Kunden richtig einlädt ins Lokal zu kommen. Leider hieß die Kellnerin nicht Peggy, sondern Roswitha. Ed O’Neill wäre trotzdem stolz. Krügerl 2,8, Seiterl 2,7 und der Weiße Spritzer 1,7 Euro.